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Alzheimer-Krankheit



Klassifikation nach ICD-10
G30.-+ Alzheimer-Krankheit
G30.1 Alzheimer-Krankheit mit spätem Beginn (nach 65. Lj.)
F00.-* Demenz bei Alzheimer-Krankheit
F00.1* Demenz bei Alzheimer-Krankheit, mit spätem Beginn (Typ 1), auch Senile Demenz vom Alzheimer-Typ (SDAT)
ICD-10 online (WHO-Version 2006)

Die Alzheimer-Krankheit (lateinisch morbus alzheimer) und die Senile Demenz vom Alzheimer-Typ ist eine i. d. R. über Jahre gleichmäßig langsam fortschreitende Demenz-Erkrankung (lat. demens: ohne Geist sein, „verwirrt“) des Gehirns, die vorwiegend im Alter auftritt und mit einer Abnahme von Hirnfunktionen, zunächst der Großhirnrinde, einhergeht. Die Krankheit beginnt mit geringer, anscheinend zufälliger Vergesslichkeit und endet im Verlust des Verstandes. Im Anfangsstadium ist sie schwer von der normalen Vergesslichkeit abzugrenzen. Sie ist eine Erkrankung des Alters (vgl. SDAT, senile Demenz vom Alzheimer-Typ) und tritt nur selten vor dem 60. Lebensjahr auf. Die Form des frühen Auftretens führte allerdings zu ihrer ersten wissenschaftlichen Beschreibung und der Abgrenzung der Diagnose von anderen Krankheiten.

1906 wurde sie erstmals durch den Arzt Alois Alzheimer an der Patientin Auguste Deter diagnostiziert und als Erkrankung organischen, nicht psychischen Ursprungs beschrieben. Unabhängig davon, etwa zur gleichen Zeit, wurde die Krankheit auch von Oskar Fischer an der psychiatrischen Klinik in Prag entdeckt. Der Psychiater Emil Kraepelin benannte die Erkrankung in seinem Lehrbuch der Psychiatrie aus dem Jahre 1911 nach Alois Alzheimer.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Inhaltsverzeichnis

Ursachen

Da die von Alzheimer beobachtete Patientin relativ jung war (um die 50 Jahre), beschrieb er die später nach ihm als Morbus Alzheimer benannte Erkrankung als präsenile Demenz. Erst später erkannte man, dass dieselben histologischen Veränderungen auch bei älteren Demenz-Patienten auftreten, und bezeichnete diese Erkrankungsform des älteren Menschen zur Unterscheidung gegenüber dem 'echten' (präsenilen) Morbus Alzheimer als Senile Demenz vom Alzheimer-Typ, kurz SDAT oder DVAT, nach dem 65. Lebensjahr. Zum Glück für die Forschung wurden die alten Mikroskop-Präparate von Alzheimer in München wiederentdeckt und neu evaluiert.[1]

Es kommt zur Degeneration von bestimmten Neuronen und dadurch zu Störungen der normalen zerebralen Funktionen, was bei Patienten zu Störungen bei Sprache, des Denkvermögens und des Gedächtnisses führt. Die Hirnmasse nimmt im Verlauf der Krankheit meist ab, man spricht dann von einer Hirnatrophie. Als Auslöser des Zellverlustes werden zur Zeit vor allem intrazelluläre Ablagerungen eines Fragments von APP (Amyloid-Precursor-Protein, s.u.) diskutiert. Des Weiteren werden wichtige Neurotransmitter, unter anderem Acetylcholin, nicht mehr in ausreichenden Mengen produziert, was zu einer allgemeinen Leistungsschwächung des Gehirns führt.

Einer weiteren Theorie zufolge wird Alzheimer durch eine Insulinresistenz der Zellen im Gehirn ausgelöst und wäre damit eine Folge oder Nebenform von Diabetes. Diese Insulinresistenz soll durch einen Amyloid β-abgeleiteten, diffusionsfähigen Liganden verursacht werden.

Es gibt eine genetische Komponente in der Verursachung der Alzheimer-Krankheit. Etwa fünf bis zehn Prozent der Betroffenen zeigen eine familiäre Häufung (FAD, familiar alzheimer disease), die auf Mutationen des Präsenilin 1-Gens auf Chromosom 14, des Präsenilin 2-Gens auf Chromosom 1 oder Mutation des APP-Gens auf Chromosom 21 zurückzuführen sind. Zusätzlich konnte eine noch unklare Verbindung zwischen der Alzheimerischen Erkrankung und dem ε4-Allel von Apolipoprotein E (ApoE), einem am Cholesterin-Transport beteiligten Protein, hergestellt werden.

Das Down-Syndrom mit seiner dreifachen Anlage von Erbmaterial des Chromosoms 21, auf dem sich das APP-Gen befindet, erhöht ebenfalls das Risiko, an einer Demenz, evtl. der Alzheimer-Krankheit zu erkranken, wobei der Nachweis bei Menschen mit dieser Genommutation durch eine meist vorliegende kognitive Beeinträchtigung erschwert wird.

Weiterhin ist eine Mutationsvariante des SORL1-Gens als erhöhter Risikofaktor für diese Erkrankung genannt worden.[2]

Symptome und Krankheitsverlauf

Erste Symptome sind Vergesslichkeit, daraus entstehend Desorientierung, zuerst in jeweils neuer Umgebung, dann auch im eigenen häuslichen Umfeld. In späteren Stadien der Krankheit verstärken sich diese Symptome, so dass der Patient immer orientierungsloser wird. Dazu kommt oft eine Sprachstörung (Wortfindungsstörung bzw. falsche Wortwahl), schließlich kann der Kranke die Namen seiner Angehörigen nicht mehr nennen oder er erkennt sie nicht. Es kommt zu Störungen in der Affekt-Kontrolle, zur Antriebsminderung und damit zur Veränderung des Sozialverhaltens sowie zu schweren Koordinationsstörungen schon bei einfachen Verrichtungen (Apraxie). Andererseits zeigen die Kranken manchmal Unruhe, fangen an, Möbel zu verrücken usw. Ein weiteres Symptom ist der Wahn, bestohlen worden zu sein. Dieses Symptom tritt häufig in den Anfangsstadien auf.

Außerdem kann es in fortgeschrittenen Stadien bei Alzheimer wie auch bei anderen Demenzerkrankungen gelegentlich vorkommen, dass der Erkrankte sich selbst "verjüngt". Er zieht sich dabei ganz in seine Kindheits- und Jugenderinnerungen zurück und bestimmt diese zu seiner gegenwärtigen Wirklichkeitswahrnehmung. Einhergehend mit massiven Albträumen sind nächtliche Schreie nach engen, meist verstorbenen Bezugspersonen, beispielsweise der Mutter, keine Seltenheit.

Erste Warnzeichen

Das National Institute on Aging (USA) [3] hat sieben Warnzeichen formuliert, die auf eine beginnende Alzheimerische Krankheit hinweisen und welche die Menschen der nahen Umgebung veranlassen sollten, ärztlichen Rat einzuholen.

  1. Der Proband/die betreffende Person wiederholt immer wieder die gleiche Frage.
  2. Der Proband erzählt immer wieder die gleiche kurze Geschichte.
  3. Der Proband weiß nicht mehr, wie bestimmte alltägliche Verrichtungen wie Kochen, Kartenspiel, Handhabung der TV-Fernbedienung gehen.
  4. Der Proband hat den sicheren Umgang mit Geld, Überweisungen, Rechnungen und ähnl. verloren.
  5. Der Proband findet viele Gegenstände nicht mehr oder er legt sie an sehr ungewöhnliche Plätze (unabsichtliches Verstecken) und verdächtigt andere Personen, den vermissten Gegenstand weggenommen zu haben.
  6. Der Proband vernachlässigt anhaltend sein Äußeres, behauptet aber zugleich, er sei frisch gewaschen.
  7. Der Proband antwortet auf Fragen, indem er die ihm gestellte Frage wiederholt.

Der Krankheitsverlauf

Der Verlauf der Alzheimerschen Krankheit wird heute meist in drei Phasen dargestellt, die jeweils mehrere Jahre dauern können (fälschlich wurden früher jeder Phase ungefähr zwei maximal drei Jahre zugerechnet):

Der Beginn der Krankheit liegt unerkannt bereits Jahre vor den ersten sich häufenden Symptomen der ersten Phase: Die Betroffenen haben vor allem Gedächtnisstörungen. Sie verlegen Dinge, vergessen Verabredungen, können sich nicht mehr an Gespräche erinnern, wissen nicht mehr so genau, wie sie von A nach B kommen, finden nicht das passende Wort. Dabei sind sie sich ihrer Fehler bewusst und versuchen diese zu verbergen oder erfinden - gelegentlich sehr plausibel wirkende - Ausreden, um sie vor anderen zu verbergen. Sie sind durch ihre Fehlleistungen selbst verunsichert, deprimiert und schämen sich. Ganz typisch ist das Bagatellisieren.

In der zweiten Phase werden die Defizite auffälliger: Die Erkrankten verwechseln Daten oder Tageszeiten, verlieren das Zeitgefühl und die Orientierung. Sie verlaufen sich, verstehen nicht mehr richtig, was man zu ihnen sagt. Manchmal vergessen sie sogar, wen sie geheiratet haben und wie ihre Kinder heißen. Sie wollen, obwohl sie seit langem in Rente sind, plötzlich wieder zur Arbeit gehen, oder ihnen ist entfallen, welchen Beruf sie ausgeübt haben. Anders als in der ersten Phase ist den Betroffenen dabei nicht mehr bewusst, dass etwas mit ihnen nicht stimmt. Sie sind sehr unruhig, wollen weglaufen, stellen dauernd die gleichen Fragen (weil sie sich nicht an die zuvor gestellte Frage erinnern und die Situation nicht verstehen), sind gereizt und werden evtl. aggressiv. Stimmungswechsel sind häufig und oftmals abrupt (für den Außenstehenden unbegründet). Dieses Stadium ist für die (evtl. verleugneten) Angehörigen extrem belastend. Die Betroffenen sind nun auf umfangreiche Hilfe angewiesen – bei den einzelnen Verrichtungen des Alltags ebenso wie beim Tagesablauf. Trotzdem ist es selbst in dieser Krankheitsphase noch möglich, dass die Patienten vorübergehend beinahe normal wirken – wenn auch immer seltener. Die Geschäftsfähigkeit ist im juristischen Sinne allerdings nicht mehr gegeben. Der Übergang vom ersten zum zweiten Stadium erfolgt nicht punktuell in wenigen Tagen, sondern in einer Grauzone mehrerer Wochen oder Monate. Entsprechendes gilt für den Übergang zur Phase drei.

In Phase drei der Krankheit baut die erkrankte Person körperlich und geistig deutlich weiter ab: Die Sprache verschwindet immer mehr: selbst kurze Sätze gelingen nicht mehr. Auch sehr gut bekannte Worte werden nicht mehr verstanden. Blase und Darm werden nicht mehr kontrolliert. Die motorischen Fähigkeiten schwinden, und der Person muss das Essen vollständig in den Mund geschoben werden. Evtl. kommt es zu Schluckstörungen. Sie schafft es kaum noch allein zu laufen. Paradoxerweise ist der Zustand in der Phase drei für die Familie etwas erträglicher, da bei der betroffenen Person keine Anzeichen von Widerstand gegen den Krankheitsverlauf erkennbar ist. Sehr oft tritt der Tod in dieser Phase durch eine Lungenentzündung oder ein anderes Grundleiden ein.

Manche Phaseneinteilungen erscheinen verfeinerter, sind darin aber wissenschaftlich nicht abgesichert und haben für Therapie und Pflege durch ihre Phaseneinteilung ebenfalls keine Konsequenzen wie das 3-Phasen-Verlaufsmodell. Bei guter Pflege und gutem Appetit der kranken Person kann der Verlauf heute gelegentlich über 15 Jahre hinaus gehen.

Diagnose

  Spezielle Tests zur Beurteilung des Gedächtnisses können auf eine Alzheimersche Krankheit hinweisen. Eine bedeutende Rolle spielt die sog. Fremdanamnese, d. h. die Beobachtungen der Angehörigen. Um andere Krankheiten, insbesondere andere neuro-degenerative Krankheiten auszuschließen, werden Blut- und Liquoruntersuchungen (Nervenwasser) sowie sog. bildgebende Verfahren wie die Computertomographie oder die Magnetresonanztomographie angewendet. Des Weiteren kann man mit einer Positronen-Emissionstomografie mit Fluor-18-markierten Zuckermolekülen eventuell eine Aktivitätsminderung im Glucoseumsatz des Gehirns nachweisen. Im Parietal- und Frontallappenbereich finden sich hier signifikante Unterschiede zu vergleichbaren Normalpopulationen.

Die Diagnose Alzheimer-Erkrankung ergibt sich aus dem typischen neuropathologischen Befund, dem Verlauf der Krankheit, dem Ausschluss anderer Krankheiten und eventuell typischen Befunden in den bildgebenden Verfahren. Es ist also eine Ausschlussdiagnose, es werden über 90 % der Fälle so diagnostiziert. Eine definitive Diagnose der Alzheimer-Erkrankung ist aber erst nach dem Tod des Patienten mittels einer feingeweblichen Untersuchung des Gehirns möglich.

Nach dem Diagnoseschlüssel ICD-10 unterscheiden sich G30.-+ Alzheimer-Krankheit und G30.1 Alzheimer-Krankheit mit spätem Beginn allein nach dem Alter bei Auftreten der erkennbaren Symptome.

Häufigkeit

Da der Anteil der Älteren in der Bevölkerung der westlichen Industrienationen immer mehr zunimmt, steigt auch die Häufigkeit der Personen mit Alzheimer. Man schätzt, dass bei den 65-Jährigen etwa 2 % betroffen sind. Bei den 70-Jährigen sind es bereits 3 %, bei den 75-Jährigen 6 % und bei den 85-Jährigen zeigen etwa 20 % Symptome der Krankheit. Bei den über 85-Jährigen nimmt der Anteil der Betroffenen wieder ab, da die zuvor Erkrankten dieses Lebensalter selten erreichen. In Deutschland leiden aktuell mehr als 900.000 Menschen unter einer Demenzerkrankung, 650.000 davon unter Morbus Alzheimer. Pro Jahr werden etwa 200.000 neue Demenzerkrankungen diagnostiziert, davon sind ca. 120.000 Demenzen vom Alzheimertyp.

Im Jahr 2007 waren weltweit etwa 29 Millionen Menschen von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Diese Zahl soll sich nach Auswertung von Computermodellen, die auf Bevölkerungsprognosen der Vereinten Nationen basieren, bis zum Jahr 2050 auf rund 106 Millionen Patienten erhöhen; im Durchschnitt kommt dann auf 85 Menschen ein Alzheimer-Patient[4].

Vorbeugung und Risikofaktoren

Viele Vorbeugungsmaßnahmen gegen typische Zivilisationskrankheiten scheinen auch die Wahrscheinlichkeit zu senken, an Alzheimer zu erkranken. Zum Beispiel ausreichende Bewegung, gesunde Ernährung mit einem hohen Anteil sekundärer Pflanzenstoffe wie zum Beispiel dem Antioxidans Quercetin[5] sowie ungesättigter Fettsäuren[6] und der Verzicht auf Nikotin[7]. Ein hohes Ausbildungsniveau[8] scheint ebenso günstig wie lebenslange geistig anspruchsvolle Tätigkeiten. Häufiger Fernsehkonsum steht dagegen im Verdacht, das Alzheimer-Risiko zu erhöhen[9]. Bluthochdruck[10] muss unbedingt früh erkannt und streng eingestellt werden, um das Risiko einer Demenz, auch vom Alzheimer-Typ, zu senken. Wissenschaftliche Untersuchungen ( Beyreuther et al. etc. ) haben ergeben, daß ein erhöhter Cholesterinspiegel das Risiko, an Alzheimer zu erkranken erhöht [11].

Dies sind aber nur mehr oder weniger begründete Annahmen. Es muss einschränkend gesagt werden: Es gibt viele beobachtende Studien, jedoch nur wenige kontrolliert-randomisierte, welche die Wirksamkeit der Vorbeugung nachweisen. Bis heute (2006) wurde nach diesen strengen Studienkriterien nur für die Blutdruckkontrolle eine signifikante Senkung der Wahrscheinlichkeit festgestellt, an Alzheimer zu erkranken. Auch nachweislich vorbeugende Arzneimittel fehlen bis heute. [12].

Differentialdiagnose

Die Alzheimer-Krankheit muss von anderen, ähnlichen psychischen und neurologischen Störungen abgegrenzt werden, z.B. von

Therapie

Zurzeit gibt es einen Behandlungsansatz mit Acetylcholinesterase-Hemmern (Cholinesterase-Hemmer), die den Abbau von Acetylcholin vermindern. Ein Beispiel eines Wirkstoffes dieser Gruppe ist Rivastigmin. Dadurch soll der Acetylcholinspiegel im synaptischen Spalt erhöht und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt werden. Jedoch ist die Studienlage zur Wirksamkeit dieser Alzheimermedikamenten weiterhin widersprüchlich. So erbrachte eine Überprüfung der Studien, die zur Zulassung dieser Präparate geführt hatten, erhebliche methodische Schwächen. Auch waren die durch die Medikamente erzielten Effekte nur minimal [13]

Ein anderes Wirkprinzip, die Beeinflussung des Botenstoffes Glutamat, dem häufigsten erregenden Botenstoff im zentralen Nervensystem, der an Lernprozessen und Gedächtnisfunktionen beteiligt ist, wurde europaweit 2002 und in den USA 2003 zugelassen. Der bisher einzige Vertreter dieser Wirkstoffklasse ist Memantin . Memantin ist ein NMDA (N-Methyl-D-Aspartat) -Antagonist und soll nach Angaben des Herstellers die die bei Alzheimer-Demenzen gestörte glutamaterge Signalweiterleitung normalisieren. Studienergebnisse zeigen, dass Memantin bei mittlerer bis schwerer Erkrankung nach sechs Monaten zur einer insgesamt geringfügigen Verbesserung der kognitiven Störungen und der gestörten Alltagsaktiviäten führt [14]

Gingko-Präparate und hohe Dosen Vitamin E besitzen ebenfalls eine die Alzheimerkrankheit positiv beeinflussende Wirkung , ebenso viele entzündungshemmende Medikamente ( nichtsteroidale Antirheumatika ) wie zum Beispiel das Schmerzmittel Ibuprofen.

Weiterhin werden andere Symptome, die im Verlauf der Krankheit auftreten können, wie Unruhe, depressive Verstimmung oder Erregung und Aggressivität, mit Hilfe von bestimmten Psychopharmaka behandelt. Eine Heilung ist bisher nicht möglich.

Über neue Entwicklungen berichten u. a. die Sektion Biologie für die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie und die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft, deren Hauptziel die Stabilisierung des die Versorgung und Pflege tragenden Umfelds ist.

Molekularbiologie und Genetik

  Als Ablagerungen im Gehirn eines Alzheimer-Patienten zeigen sich senile Plaques und fibrilläre Ablagerungen. Die Proteinablagerungen der senilen Plaques bestehen im Wesentlichen aus dem Amyloid-β-Peptid. Die intrazellulär gelegenen Neurofibrillenbündel bestehen aus dem Tau-Protein. Das Tau-Protein aggregiert zu Fibrillen, wenn es stärker als normal phosphoryliert ist, d. h. mit Phosphorsäureresten besetzt ist -- man spricht von Hyperphosphorylierung. Es ist ungeklärt, ob diese Tau-Phosphorylierung sekundärer Natur oder krankheitsauslösend ist.

Das Amyloid-β-Peptid, auch als Abeta oder Aβ bezeichnet, entsteht aus einem Vorläuferprotein, dem Amyloid-Precursor-Protein (APP), ein integrales Membranprotein. Der größte Anteil dieses Proteins ragt aus der Zelle heraus (befindet sich extrazellulär, s. Extrazelluläre Matrix), während sich nur ein kleiner Anteil innerhalb der Zelle befindet (intrazellulär). Es handelt sich um ein Typ I-Transmembranprotein, d.h. sein Amino-Terminus befindet sich auf der Zellaußenseite, während sein Carboxyl-Terminus innerhalb der Zelle zu finden ist.   APP wird von proteinspaltenden Enzymen, den sogenannten Sekretasen ( Alpha-Sekretase , Beta-Sekretase und Gamma-Sekretase ) gespalten, wodurch es zur Freisetzung des Aβ-Peptids aus dem Vorläuferprotein kommen kann. Grundsätzlich gibt es zwei Wege, wie APP gespalten werden kann.

  1. Der nicht-amyloidogene Weg: APP wird durch eine α-Sekretase geschnitten. Dieser Schnitt findet innerhalb des Teils von APP statt, der Aβ enthält. Dadurch wird die Bildung von Aβ verhindert. Es kommt zur Freisetzung eines großen extrazellulären Anteils, dessen Funktion nicht endgültig geklärt ist.
  2. Der amyloidogene Weg: APP wird zuerst von der β-Sekretase geschnitten und nachfolgend von der γ-Sekretase. Dieser Schnitt, der innerhalb der Transmembrandomäne erfolgt, führt zur Freisetzung von Aβ.

Beide Vorgänge können parallel in Nervenzellen stattfinden. Die durch β- und γ-Sekretase gebildeten Aβ-Peptide variieren in ihrer Länge. Der Haupttyp Aβ-40 ist 40, während ein kleiner Anteil, Aβ-42, 42 Aminosäuren lang ist. Die Länge des Aβ ist von zentraler pathologischer Bedeutung, da das längere Aβ-42 eine wesentlich höhere Tendenz zur Aggregation aufweist, als das kleinere Aβ-40.

Kandidaten für die α-Sekretase sind die Proteasen ADAM 10, ADAM17 und TACE und für die β-Sekretase BACE1. Die γ-Sekretase besteht aus einem hochmolekularen Komplex aus den Proteinen Präsenilin 1 bzw. 2, PEN-2, APH-1 und Nicastrin, wobei nicht geklärt ist ob nicht noch weitere Proteine daran beteiligt sind.

Bei der Alzheimererkrankung ist die Funktion der Mitochondrien gestört. Eine Blockade der Atmungskette am Komplex IV führt zu einer übermäßigen Produktion von Radikalen, die die Zelle schädigen. Ob diese Blockade eine Konsequenz der übermäßigen Amyloid-β-Produktion ist, oder ob Amyloid-β als Antioxidans gegen diesen neu entstandenen oxidativen Stress übermäßig produziert wird, bleibt offen.

Neue Entwicklungen

  • US-Forscher haben in Tierversuchen erreicht, die frühen Hirnläsionen der Alzheimerschen Krankheit zurückzudrängen und den Krankheitsverlauf zu stoppen. Ihr Bericht wurde in der Fachzeitschrift Neuron (43/2004, S. 321-332) im August 2004 veröffentlicht.
  • Bei Mäusen sei eine Art Alzheimer-Impfung bereits gelungen, berichtete der Münchner Psychiatrie-Professor Hans-Jürgen Möller im November 2004 gegenüber dpa. Dafür werde die körpereigene Abwehr stimuliert, so dass sie die speziellen Eiweißfragmente „auffrisst“, die sonst Ablagerungen im Gehirn bilden und so die Demenz auslösen.
  • Zugleich arbeiten klinische Forscher an neuen Medikamenten, die die Entstehung der Bruchstücke von vornherein verhindern sollen. „Diese Arzneien könnten in fünf bis zehn Jahren auf dem Markt sein“, erläuterte der Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität München.
  • Durch den Vorschlag, durch das Team um Tobias Hartmann von der Universität Heidelberg, dass Aβ-40 und Aβ-42 zwei unterschiedliche biologische Regelkreise kontrollieren, eröffnen sich potentiell neue Möglichkeiten für die Alzheimer-Therapie. Gesucht wird nunmehr eine Substanz, die einerseits in der Lage ist, die Menge an Aβ-40 zu steigern, um damit den Cholesterinspiegel zu senken, und andererseits zugleich die Menge an Aβ-42 zu senken, damit es nicht zum Krankheitsausbruch kommt. Als weitere Möglichkeit der Alzheimer-Verhütung erscheint eine generelle Cholesterinsenkung und die neue rationale Begründung für den Zusammenhang zwischen Cholesterin und Alzheimer verstärkt den Ansatz bereits laufender Versuche mit Cholesterinsenkern (Statine).
  • Eine neuere amerikanische Studie ergab, dass Personen, die zwischen ihrem 20. und 50. Lebensjahr eine geistig wenig anspruchsvolle Tätigkeit ausgeübt haben, häufiger an Alzheimer erkranken. Mögliche Erklärungen könnten sein:
  1. Geistig anspruchsvolle Tätigkeit verzögert das Leiden oder schützt vor der Krankheit, zum Beispiel weil die Schwelle, an der Alzheimer beginnt lästig zu werden, hinaufgesetzt wird (dies ist der anerkannte Stand der Wissenschaft) BBC News August 2004; oder
  2. Die Alzheimer-Krankheit bricht schon in der Jugend aus und verhindert die Aufnahme einer geistig anspruchsvollen Tätigkeit. Die derzeit bekannten Alzheimer-Symptome werden aber erst im Alter erkennbar. Eine ältere Studie Neurology 2002;59:887-893 bejaht die zweite Möglichkeit durchaus, weil niedriges Einkommen in den späteren Lebensjahren einen Zusammenhang hat mit Demenzerkrankungen, aber niedriges Einkommen in den mittleren Lebensjahren nicht. Dies würde bedeuten, dass die Krankheit sich schon während des Berufslebens äußert (vgl. Abschnitt „Häufigkeit“ oben).
  • Möglicherweise geht die Alzheimersche Krankheit mit Kupfermangel einher. Versuche mit transgenen Mäusen haben zweifelsfrei ergeben, dass bei Mäusen mit amyloiden Plaques der Kupferspiegel gegenüber gesunden Tieren stark absank. Testergebnisse beim Alzheimerkranken legen den Schluss nahe, dass der Stoffwechsel des essentiellen Metallions Kupfer bei der Alzheimer-Krankheit gestört ist. Bei In-Vitro-Studien kam zu Tage, dass ein erhöhter APP (Amyloid-Vorläuferprotein) und Aβ-Spiegel zum Absinken des Kupferspiegels führt.
  • Durch den verstärkten Abtransport von Kupfer aus den Zellen entsteht ein Mangel im Gewebe, der in den Zellen eine verminderte Aktivität des Enzyms Superoxid-Dismutase bewirkt. Gerd Multhaup und Thomas Bayer von der Freien Universität Berlin verabreichten ihren Probanden bioaktives Kupfer (über die Nahrung) und fanden ihren Verdacht in sog. ADAS-cog-Tests bestätigt. Derzeit wird an der Universität des Saarlands in der dortigen Klinik für Psychiatrie unter der Leitung von Frank Pajonk und Thomas Bayer eine Doppel-blind-Studie mit Kupfergaben durchgeführt, die sich bereits in der klinischen Phase II befindet 1, 2.
  • Seit 2002 wird in der wissenschaftlichen Literatur der Einfluss von fehlgefalteten oder biologisch inaktiven Metalloproteinen (z. B. Kupferchaperon für Superoxiddismutase) im Zusammenhang mit Demenzerkrankungen diskutiert. In einem aktuellen Artikel wird dargelegt, mit welchen analytischen Methoden (z. B. der quantitativen präparativen nativen kontinuierlichen Polyacrylamid-Gelelektrophorese = QPNC-PAGE und NMR-Spektroskopie) Struktur-Funktionsbeziehungen von nativen und denaturierten Metalloproteinen in biologischen Flüssigkeiten aufgeklärt werden können.
  • Das amerikanische Pharmaunternehmen Myriad wird voraussichtlich 2007 einen neuen Aβ-42 senkenden Wirkstoff mit dem Namen Flurizan auf den Markt bringen. Momentan befindet sich das Zulassungsverfahren in den USA in Phase 3 [7].
  • Wissenschaftler der Freien Universität Berlin haben einen „bedeutenden Schritt bei der Erforschung der Alzheimer Krankheit“ bekannt gegeben. Nach der Fachveröffentlichung der Biochemiker Gerd Multhaup, Lisa Münter und weiteren Wissenschaftlern ist der Mechanismus der Entstehung des neurotoxischen Aβ42-Peptids entschlüsselt worden. Die Entstehung dieses Peptids beruht demnach auf der Dimerisierung des APP über sog. GxxxG-Motive und einer damit verbundenen geänderten Prozessierung von APP durch die gamma-Sekretase. Das GxxxG-Proteinmotiv wurde bisher nicht in APP oder Aβ funktional beschrieben. Die Ergebnisse wurden im EMBO-Journal veröffentlicht. 1, 2
  • Einem Bericht des Deutschlandfunks zufolge ist aus Langzeitstudien unter anderem in den Niederlanden bekannt, dass Diabetes mellitus Typs II ein höheres Risiko, an einer sporadischen Alzheimer-Demenz zu erkranken, verursacht. „Zuckerkranke entwickeln doppelt so häufig Alzheimer, wie Menschen, die keine Probleme mit dem Insulin haben. Die Forscher der Rotterdam Studie schätzen, dass fast neun Prozent aller Alzheimerfälle auf eine Zuckerkrankheit zurückgehen.“ 1

Filme

  • „Der Tag, der in der Handtasche verschwand“, Debüt-Film von Marion Kainz aus dem Jahre 2001. Adolf-Grimme-Preis 2002 in Gold. Der Film schildert so eindringlich wie beklemmend, wie eine alte unter Alzheimer leidende Frau glaubt, das Opfer einer Verschwörung zu sein. In Wirklichkeit aber befindet sie sich seit kurzem in einem Altenheim, in dem sie sich nicht zurechtfindet.
  • 2001 verfilmte der englische Theater-Regisseur Richard Eyre das Leben der im Alter von 74 Jahren an Alzheimer erkrankten Schriftstellerin Iris Murdoch. Das Drama Iris zeigt in drastischen, jedoch authentisch wirkenden Bildern den physischen und psychischen Verfall der anglo-irischen Schriftstellerin (Golden Globe-Nominierung für Judi Dench in der Titelrolle).
  • Das Drama Der Schrecken des Vergessens (Originaltitel: Forget Me Never), USA/Kanada 1999, handelt von der Anwältin Diana McGowin (Mia Farrow), die sich plötzlich keine Termine und Namen mehr merken kann. Der Film stammt vom Regisseur Robert Allan Ackerman. Jack, der Mann von Diana McGowin, wird von Martin Sheen gespielt.
  • Maine Gandhi Ko Nahin Mara (engl.: I Did Not Kill Gandhi, also.: Ich habe Gandhi nicht getötet, 2005), ein indischer Film, der auf dem Internationalen Film Festival von Dubai gezeigt wurde, erzählt die Geschichte des bekannten Hindi-Professors Uttam Chaudhary (gespielt von Anupam Kher) und seiner Familie. Um die Zeit seiner Emeritierung erkrankt der Professor an Alzheimer. Seine Vergesslichkeit verstört ihn, später führen Depressionen und Wahnvorstellungen, die auf einem traumatischen Kindheitserlebnis beruhen (vgl. Filmtitel) zu großen Schwierigkeiten für die Familie.
  • Mein Vater, D 2002, mit Götz George.
  • Nae meorisokui jiwoogae oder auch A Moment to Remember in der englischen Übersetzung. Ein anrührender Film aus Korea, der zunächst als reine Liebesgeschichte daherkommt und das eigentliche Thema erst später und umso schockierender offenbart.
  • Der Sohn der Braut, Argentinien 2001, (Originaltitel: El Hijo de la novia)
  • Totgemacht – The Alzheimer Case (De Zaak Alzheimer), Belgien/Niederlande 2003. Der alternde Profikiller Angelo Ledda verweigert in Antwerpen einen Tötungsauftrag gegen eine 12-jährige Kinderprostituierte, wendet sich gegen seine Auftraggeber und stößt dabei bis in Regierungskreise vor. Sein größtes Problem: sein Gedächtnis lässt ihn immer mehr im Stich, er leidet unter der Alzheimer-Krankheit.
  • Claire - Sich erinnern an die schönen Dinge, Frankreich 2001, (Originaltitel: Se souvenir des belles choses). Nach einem Unfall leidet eine junge Frau unter Gedächtnisstörungen und befürchtet, an Alzheimer zu erkranken, wie andere Familienangehörige vor ihr. Freunde und Ärzte weisen sie darauf hin, dass das unwahrscheinlich ist, aber leider behält sie Recht.
  • An ihrer Seite, Sarah Polley, Ca, 2006 (Originaltitel Away From Her). Gefühlsverschiebungen nach der Aufnahme in ein Pflegeheim.
  • Mein Name ist Lisa, Ben & Josh Shelton, 2007 (Originaltitel My name is Lisa). Kurzfilm über die Krankheit, welcher den dritten Platz beim Internationalen Kurzfilm Wettbewerb belegte.

Literatur

  • Alzheimer - München: Über eine eigenartige Erkrankung der Hirnrinde. Vortrag [3. November] auf der Versammlung Südwestdeutscher Irrenärzte in Tübingen am 3. und 4. November 1906. Eigenbericht Alzheimers in Allg. Zeitschrift für Psychiatrie und psychisch-gerichtliche Medizin 1907, S. 146-148.
  • Hanns Christian Hopf (Hrsg.): Neurologie in Praxis und Klinik. Band I. Verlag Georg Thieme, Stuttgart 1999, ISBN 3-13-597803-6.
  • Thomas Brandt, Johannes Dichgans, Hans Christoph Diener (Hrsg.): Therapie und Verlauf neurologischer Erkrankungen. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart, 2003, ISBN 3-17-017926-8.
  • Anne Eckert: Alois Alzheimer und die Alzheimer Krankheit. In: Pharmazie in unserer Zeit 31(4), S. 356 - 360 (2002), ISSN 0048-3664.
  • Jochen Gust: Atlas der Demenz. Demenzerkrankungen von Aachen bis Zwickau. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2533-4.
  • Klara Obermüller: Es schneit in meinem Kopf. Erzählungen über Alzheimer und Demenz (als Hrsg.), Nagel & Kimche, Zürich 2006, ISBN 978-3-312-00381-5
  • Konrad Mauer, Ulrike Maurer: Alzheimer. Das Leben eines Arztes und die Karriere einer Krankheit. Serie Piper, München 2000, ISBN 3-492-23220-5.

Romane/Erfahrungsberichte über den Verlauf einer Erkrankung

  • Brenda Avadian: Die Zeit mit Dir. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2001, ISBN 3-404-61473-9.
  • Ursula Dette: Ein langer Abschied. Tagebuch. Verlag Die Feder, Wetzlar 1990, ISBN 3-9802234-0-X. (Ein Verlauf der Alzheimer Krankheit in literarischer und sehr mitmenschlicher Darstellung aus der Sicht der Tochter)
  • Renate Demski: Die kleine Dame. Butzon und Bercker, Kevelaer 2002, ISBN 3-7867-8440-X. (TOPOS plus)
  • Claus C. Fischer: Und vergib uns unsere Schuld. Commissaris van Leeuwens erster Fall., Ehrenwirth, München 2007, ISBN 3-4310-3702-X (Krankheit der Frau des Kommissars, die ausführlich beschrieben und reflektiert wird)
  • Luree Miller: Langsam entgleiten. Droemer Knauer, München 1994, ISBN 3-426-75068-6.
  • Sherwin B. Nuland: Wie wir sterben. Ein Ende in Würde? Aus dem Amerikanischen von Enrico Heinemann und Reinhard Tiffert; Droemer Knaur, München 1996, ISBN 3-426-77237-X. Titel der Originalausgabe: How We Die. Reflections on Life's Final Chapter. Originalverlag: Alfred A. Knopf, New York - 1994 dafür Preisträger in der Kategorie Sachbuch (Nonfiction) des US-National Book Award. (Darin die Geschichte eines Ehepaars, das lernen musste, mit der Krankheit zu leben.)
  • Martin Suter: Small World. Diogenes, Zürich 1999, ISBN 3-257-23088-5. (Krankengeschichte in einen Krimi eingeflochten)

Zitatnachweise, Quellenangaben

  1. Graeber MB, Koesel S, Egensperger R, Banati RB, Mueller U, Bise K, Hoff P, Moeller HJ, Fujisawa K, Mehraein P: Rediscovery of the case described by Alois Alzheimer in 1911: historical, histological and molecular genetic analysis. journal = Neurogenetics. 1, 1997, S. 73-80
  2. http://www.nature.com/ng/journal/vaop/ncurrent/abs/ng1943.html Peter St George-Hyslop et al: The neuronal sortilin-related receptor SORL1 is genetically associated with Alzheimer disease. Published online: 14 January 2007; | doi:10.1038/ng1943
  3. National Institut on Aging : The Seven Warning Signs of Alzheimer's Desease englisch
  4. Ron Brookmeyer (Johns-Hopkins-Universität, Baltimore) et al.: Forecasting the global burden of Alzheimer’s disease. In: Alzheimer`s and Dementia. Juli 2007, Bd. 3, S. 186-191 (Artikel in wissenschaft.de)
  5. [http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=246736
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  12. Scalco MZ et al. 2006; Prevention of Alzheimer disease. Encouraging evidence; Can Fam Physician.; S. 200-7
  13. Kaduszkiewicz H, Zimmermann T, Beck-Bornholdt HP, van den Bussche H: Cholinesterase inhibitors for patients with Alzheimer's disease: systematic review of randomised clinical trials 2005;331(7512);BMJ;S.321-7. PMID 16081444
  14. McShane R, Areosa Sastre A, Minakaran N: Memantine for dementia. Cochrane Database Syst Rev. 2006 Apr 19;(2):CD003154. PMID 16625572


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