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Robert-Koch-Preis



Der Robert-Koch-Preis ist eine der angesehensten wissenschaftlichen Auszeichnungen der BRD. Mit ihm werden seit 1970 jährlich, unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministers, Forscher für ihre hervorragenden, international anerkannten biomedizinischen Forschungsleistungen ausgezeichnet. Gefördert werden soll speziell die Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten sowie weitverbreiteter Erkrankungen wie etwa Krebs.

Er wird im Gedenken an Robert Koch verliehen von der Robert-Koch-Stiftung und ist mit 100.000 € die höchstdotierte wissenschaftliche Anerkennung in Deutschland. Die Stiftung verleiht außerdem die Robert-Koch-Medaille in Gold für das Lebenswerk und vergibt Postdoktorandenpreise für exzellente Publikationen des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Preisträger

  • 1970 William M. Hutchinson und Jorgen C. Siim
  • 1971 Gertrude Henle und Werner Henle
  • 1972 Hubertus Berrens und Alain L. de Weck
  • 1973 Jean Lindenmann und Hans G. Schwick
  • 1974 Norbert Hilschmann
  • 1975 Harald zur Hausen und Heinz-G. Wittmann
  • 1976 Richard A. Finkelstein und Mark H. Richmond
  • 1977 Jean Dausset und Jan J. van Rood
  • 1978 Albrecht K. Kleinschmidt und Heinz L. Sänger
  • 1979 Ruth Arnon und Peter Starlinger
  • 1980 César Milstein und Lewis W. Wannamaker
  • 1981 Robert M. Chanock und Lars Å. Hanson
  • 1982 Raymond L. Erikson und Franz Oesch
  • 1983 Werner Goebel und Robert Allan Weinberg
  • 1984 Walter Doerfler und Stuart F. Schlossman
  • 1985 Stefania Jablonska und Gérard Ch. J. Orth
  • 1986 Susumu Tonegawa
  • 1987 Mario Rizzetto, Rudolf Rott und John J. Shekel
  • 1988 Donald Metcalf
  • 1989 Irun R. Cohen und Alex J. van der Eb
  • 1990 Lloyd J. Old
  • 1991 Walter Fiers und Tadatsugu Taniguchi
  • 1992 Kary B. Mullis
  • 1993 Hans-Georg Rammensee, Daniel W. Bradley und Michael Houghton
  • 1994 Volkmar Braun und Manuel Elkin Patarroyo
  • 1995 Shigekazu Nagata und Peter H. Krammer
  • 1996 Fritz Melchers und Klaus Rajewsky
  • 1997 Philippe J. Sansonetti
  • 1998 Yuan Chang und Patrick S. Moore
  • 1999 Ralph M. Steinmann
  • 2000 Stanley Falkow
  • 2001 Axel Ullrich
  • 2002 Rudolf Jaenisch
  • 2003 Adriano Aguzzi
  • 2004 Jules A. Hoffmann, Bruce A. Beutler und Shizuo Akira
  • 2005 Brian Druker
  • 2006 Peter Palese und Yoshihiro Kawaoka für bahnbrechende Forschungsarbeiten über Grippeviren
  • 2007 Pascale Cossart für ihre bahnbrechenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der zellulären Mikrobiologie
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Robert-Koch-Preis aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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