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Blastula



  Die Blastula (von griechisch Blastos: der Keim, die Knospe), der "Blasenkeim", ist ein frühes Embryonalstadium beim Lanzettfischchen (Branchiostoma) und anderen niederen Wirbeltieren. Dieses Stadium ist eine von einer einzigen Zellschicht gebildete Hohlkugel. Bei Amphibien hat die Blastula mehrere Zellschichten.

Die Blastula entsteht durch Auseinanderweichen und Teilung der Furchungszellen aus der Morula (Maulbeerkeim). Der Hohlraum wird als Blastocoel oder auch als „primäre Leibeshöhle“ bezeichnet. Aus der Blastula entwickelt sich durch Ausbildung zusätzlicher Zellschichten das Folgestadium, die Gastrula.

Bei Säugetieren hat sich schon in diesem Stadium an einer Stelle der Wand der Hohlkugel ein Zellhaufen differenziert, aus dem später der Embryo entsteht (Embryoblast), während der Rest des Keimes (Trophoblast) sich zu den embryonalen Hilfsorganen ausbildet. Man spricht daher nicht mehr von einer Blastula, sondern von einer Blastozyste. Bei Branchiostoma oder Amphibien entsteht der Embryo dagegen aus der gesamten Blastula.

 
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