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Vorhofflattern



Vorhofflattern ist eine vorübergehende (paroxysmale) oder andauernde (permanente) Herzrhythmusstörung, bei der die Vorhöfe des Herzens regelmäßig 220 bis 350 mal pro Minute, die Kammern hingegen meist langsamer schlagen.

Ohne Medikamenteneinfluss führt Vorhofflattern meist zu „Herzrasen“ in Form einer regelmäßigen Pulsbeschleunigung (Tachykardie) auf 140 bis 170 Schläge pro Minute, weil der AV-Knoten typischerweise nur jede zweite Erregung der Vorhöfe auf die Kammern überleitet (2:1 Überleitung). Bei gestörter Erregungsleitung und unter dem Einfluss AV-Knoten-blockierender Arzneimittel (z. B. Verapamil, Betablocker oder Digitalis) erhöht sich das Blockierungsverhältnis (z. B. 3:1, 4:1 oder höher, auch wechselnd), so dass die Herzkammern langsamer und evtl. unregelmäßig schlagen.

Hinsichtlich der Diagnostik und Therapie unterscheidet sich Vorhofflattern nur unwesentlich vom häufigeren Vorhofflimmern, allerdings ist die elektrophysiologische Therapie des Vorhofflatterns in Form der Ablation des posterioren Isthmus einfacher, erprobter und auch erfolgreicher als die des Vorhofflimmerns.

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