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Schnauze



Die Schnauze bezeichnet im Allgemeinen den bei vielen Wirbeltieren ausgebildeten, vorspringenden Teil des Gesichtes unterhalb der Augen. Er umfasst den Bereich um den Mund mit den Kiefern und bei den Säugetieren zudem die Wangen. Dieser Bereich des knöchernen Schädels wird als Rostrum bezeichnet. Ist dieser Bereich von Horn umgeben, handelt es sich um einen Schnabel (etwa bei Vögeln, Schildkröten oder dem Schnabeltier). Eine im Bereich der Schnauze muskulös verlängerte Nase wird als Rüssel bezeichnet.

Im engeren Sinn bezeichnet der Begriff Schnauze sehr häufig nur die Mundöffnung mit der Mundhöhle. In dieser Weise wird er vor allem bei Fleischfressern verwendet, bei Pflanzenfressern spricht man meist vom Maul. Am oberen Teil der Schnauze wird die Nase fortgeführt, daher befinden sich die Nasenlöcher in der Regel am vorderen Schnauzenende.

Da der Bereich der Schnauze primär der Nahrungsaufnahme dient und zugleich den vordersten Bereich des Kopfes darstellt, besitzt er eine Reihe von Sinnesorganen. So nimmt die Nase Gerüche auf; die in der Schnauze liegende Zunge ist mit Geschmacksknospen ausgestattet. Bei verschiedenen Reptilien befindet sich zur Geruchswahrnehmung im Gaumen zudem das Jacobson-Organ, und viele Säugetiere haben einen Nasenspiegel (Rhinarium) ausgebildet. Hinzu kommen, abhängig von der betrachteten Tiergruppe, Mechanorezeptoren (bei vielen Säugetieren mit speziell ausgebildeten Fühlhaaren, den Vibrissen) und Thermorezeptoren.

 
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