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Lusttropfen



 

Der Lusttropfen (auch Lusttröpfchen, Vorlusttropfen, Sehnsuchtstropfen, Glückstropfen, liquor of love, medizinisch: Präejakulat) tritt bei sexueller Erregung aus dem männlichen Glied schon vor der Ejakulation aus. Dies kann bereits beim Vorspiel oder – häufiger – in der späten Plateauphase der Fall sein.

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Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Es handelt sich dabei um ein Sekret der Cowperschen Drüsen, welches aus einem klaren Schleim von verschiedenartigen Drüsenzellen besteht. Besonders nach einer unmittelbar vorangegangenen Ejakulation ohne zwischenzeitlicher Urinausscheidung kann dieses Sekret bei erneuter sexueller Erregung bereits einige Spermien enthalten und somit bei Kontakt mit der Vagina zu einer Befruchtung und schließlich zur Schwangerschaft führen.

Funktion

Der Lusttropfen dient der Reinigung der Harnröhre vor einem zu erwartenden Samenerguss (der pH-Wert der Harnröhre nimmt zu, das saure Milieu wird in ein alkalisches umgewandelt) sowie als natürliches Gleitmittel.

Krankheitsübertragung

Die Bulbourethraldrüse und damit ihr Sekret spielt auch klinisch eine Rolle, weil in dieser Drüse Gonokokken, die Erreger des Trippers, persistieren können. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass diese Erkrankung auch allein durch das Drüsensekret übertragen werden kann.

Hinsichtlich einer Übertragungsmöglichkeit von HIV allein durch Lusttropfen beim penetrierenden Geschlechtsverkehr oder beim Oralverkehr, ohne dass Sperma in den Körper gelangt, gibt es weder über die in diesem Drüsensekret gegebenenfalls enthaltene Virusmenge noch über das dann gegebene Infektionsrisiko gesicherte Erkenntnisse. Es wird bislang als äußerst gering eingestuft.[1]

Quellenangaben

  1. http://www.gib-aids-keine-chance.de/themen/uebertragung/index.php
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