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Hohlfuß



  Der Hohlfuß (lat. Pes cavus oder Pes excavatus) ist eine angeborene oder erworbene Fehlstellung des Fußes.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Inhaltsverzeichnis

Symptome und Beschwerden

Druckstellen an der höchsten Stelle des Spanns, an der Fußsohle des Ballens und den Zehen, was zu Fußschmerzen und zu Schwierigkeiten beim Gehen führen kann. Die Zehen sind stark gekrümmt und versteift. Am Ballen und am äußeren Rand verschleißen die Schuhe leicht. Verstauchungen kommen häufiger vor.

Ursachen

Ursachen für einen Hohlfuß sind häufig Lähmungen und Nervenschäden, die die kleinen Fußmuskeln lähmen. Auch eine Schwäche der Fußmuskeln und der Bänder kann die Ursache sein. Manchmal ist der Hohlfuß ein erstes Anzeichen einer Muskelschwäche. Auch durch andauerndes Tragen von hohen Absätzen kann ein Hohlfuß entstehen, da der Fuß ständig in "Spitzfußstellung" steht, was zu einer Schrumpfung der Sohlenbänder führen kann.

Folgen und Komplikationen

Der unsichere Gang und das leichte Umknicken des Fußes begünstigt Stürze und Verstauchungen.

Behandlung

Einlagen können das Fußgewölbe stützen und den Vorfuß entlasten. Schuhe mit einem hohen Schaft geben dem Fuß Halt und verhindern das Umknicken. Meist sind orthopädische Schuhe nötig. In schweren Fällen ist eine Operation möglich.

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hohlfuß aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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