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16S und 18S basierter Direktnachweis von Bakterien und Pilzen aus Körperflüssigkeiten und Geweben

Kulturunabhängiger Nachweis von Erregern unter Antibiotikatherapie aus diversen Materialien

Universal Microbe Detection (UMD)

Universal Microbe Detection (UMD) – Probenmaterialien 1

Universal Microbe Detection (UMD) – Probenmaterialien 2

Universal Microbe Detection (UMD) – Probenmaterialien 3

Das CE-IVD zugelassene UMD-Kit (Universal Microbe Detection) besitzt in der molekularen Diagnostik für die Identifizierung von Bakterien und Pilzen das derzeit einzige Verfahren für ein breites Probenspektrum, das weit mehr als die typischen Erreger der Sepsis erfasst. Das Verfahren beruht auf der 16S/18S rRNA Gen-PCR und anschließender Sequenzierung, womit mehr als 345 Bakterien und Pilze diagnostiziert werden können. Nachfolgend sind typische Probenmaterialien aufgelistet, die mit UMD in der Routine analysiert werden können:

  • Körperflüssigkeiten
    • Blut
    • Synovialflüssigkeit
    • CSF
    • Aszitesflüssigkeit
    • Bronchiallavage
    • Pleuraflüssigkeit
    • Blutkulturproben
  • Abstriche
  • Abszesse
  • Gewebe
    • Herzklappen
    • Leberbiopsien
    • Gehirnbiopsien u.a.

Handhabung

Alle für die Diagnostik das notwendigen Reagenzien und Reaktionsgefäße sind DNA-frei und im Kit enthalten. Unter Berücksichtigung kontaminationsfreien Handlings ist für die Durchführung des UMD-Verfahrens nur Standard-Ausrüstung eines molekularbiologischen Labors notwendig. Die optional erhältliche Automatisierung der Probenvorbereitung (UMD-SelectNA™) reduziert manuelle Schritte und damit Kosten und Kontaminationsrisiken.

Der Arbeitsablauf beschreibt folgende Vorgänge:

  1. Gezielte Entfernung humaner DNA und freier DNA aus toten Bakterien und Pilzen
  2. Extraktion der bakteriellen und fungalen DNA
  3. Detektion: In zwei getrennten Reaktionen werden Bakterien und Pilze mittels 16S bzw. 18S rRNA Gen-PCR oder -Real-Time PCR nachgewiesen
  4. Sequenzierung von Amplifikaten aus positiven Reaktionen und BLAST-Sequenzanalyse zur Identifizierung von Erregern

Die Identifizierung von Erregern erfolgt bequem und kostenlos durch einen Sequenzabgleich mittels eines Algorithmus auf der Grundlage einer mehr als 7.000 Einträge umfassenden Datenbank (www.sepsitest-blast.net).

Sensitivitäten

Die auf spiking-Experimenten basierte analytische Sensitivität wurde an verschieden Erregern und Stämmen getestet. Sie liegt beispielsweise für Staphylococcus aureus bei < 40 cfu/ml und für Candida albicans bei < 10 cfu/ml.

Studien konnten belegen, dass mit UMD im Vergleich zur Blutkultur gute diagnostische Werte erhalten und darüber hinaus nicht wachsende Erreger identifiziert werden.

Für weitere, detaillierte Informationen und Publikationen, ein Test-Angebot oder eine Präsentation bei Ihnen im Labor kontaktieren Sie uns oder fordern Sie jetzt Infomaterial an!


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