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Wohlbefinden




  Wohlbefinden ist ein Begriff, der das Erleben eines Subjektes (z. B. eines Menschen, eines Tieres, einer Planze) betrifft.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Der Grad des Wohlbefindens (von 0 bis 100%) ist zunächst an der Körperhaltung eines Subjektes ablesbar. Bei höherentwickelten Subjekten kommen Mimik, Gestik, Lautgebung und Bewegung hinzu, um den Grad des Wohlbefindes für andere Sujekte möglichst genau ablesbar zu machen.

Die Seele eines höherentwickelten Subjektes ist fähig, das eigene als auch das fremde Wohlbefinden über das Gehirn sowohl zu messen als auch zu beeinflussen. Und so immer mehr Wohlbefinden zu erzeugen.

Die Experimentalpsychologie hat festgestellt, dass schon Mäuse auf Futter verzichten, um Liebe zu erleben (Motivationspsychologie). Die neue Hirnforschung konnte beweisen, dass die Liebe Ziel der Evolution ist (vgl. Die Evolution der Liebe, Prof. Gerald Hüther, 1999(?))

Beim Menschen ist Wohlbefinden ein sehr komplexes Ergebnis aus seiner momentanen, aber auch langfristigen physischen, psychischen, spirituellen und sozialen Aktivität.

Die Hirnforschung hat bewiesen, dass das Gehirn das Organ ist, mit dem Wohlbefinden "gemessen" oder empfunden wird (vgl. Prof. Gerald Hüther). Zumehmend gelingt es diesem Forschungszweig nachzuweisen, dass das Gehirn ein "Sozialorgan" ist. Wie auf dem Foto erkennbar, erleben beide Menschen(lein) ein angenehmes Auf-einander-Bezogen-Sein. Die Qualität der Beziehung zueindaner ist also der entscheidenste Faktor für das Wohlbefinden.

Darüberhinaus beeinflussen selbstverständlich auch noch verschiedene äußere und innere Faktoren das Wohlbefinden.

Äußere Faktoren sind physikalische Umgebungsbedingungen wie beispielsweise Temperatur, Licht und Geräusche. Ebenso spielt das soziale Umfeld, wie das Vorhandensein und Verhalten von Bezugspersonen, dabei eine Rolle.

Zu den inneren Faktoren zählen Ernährungs- und Flüssigkeitshaushalt (Physiologie), Antrieb, geistige und körperliche Frische (Psyche) und die Abwesenheit von Krankheitssymptomen, wie zum Beispiel körperliche Schmerzen oder seelisches Leid.

Ein weiterer Faktor für das Wohlbefinden eines menschlichen Individuums ist die Freiheit: die Möglichkeit, die eigenen Umgebungsbedingungen zu verändern oder eine gegebene Umgebung zu verlassen und eine andere aufzusuchen (räumliche Freiheit).

Eng verbunden mit dem Begriff des Wohlbefindens ist der Begriff der Zufriedenheit. Wohlbefinden geht über Zufriedenheit hinaus, weil letztere sich auch unter ungünstigen und unabänderlichen Bedingungen einstellen kann (man findet sich ab mit etwas). Wohlbefinden beinhaltet die Möglichkeit, sich nicht mit etwas abfinden zu müssen, was man nicht will.

Man kann unterscheiden zwischen aktuellem und habituellem Wohlbefinden. Aktuelles Wohlbefinden ist das momentane Erleben einer Person, wie zum Beispiel angenehme, positive Gefühle, während das habituelle Wohlbefinden das für eine Person typische Wohlbefinden darstellt. Weitere Unterteilungsmöglichkeiten sind:

  • das physische Wohlbefinden = positive körperliche Empfindungen, z.B. Vitalität, angenehme Müdigkeit,
  • das psychische Wohlbefinden = positive Gefühle, Stimmungen und Beschwerdefreiheit, z.B. Freude und
  • das soziale Wohlbefinden = positive subjektive Einschätzung der sozialen Kontakte, sozialen Unterstützung.

Das Gegenteil ist das Unwohlsein.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Wohlbefinden aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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