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Skalenussyndrom



Unter dem Skalenussyndrom versteht man die Kompression des Armnervengeflechts (Plexus brachialis) durch eine Verengung der Skalenuslücke. Die Skalenuslücke zwischen Musculus scalenus anterior und medius kann durch eine Halsrippe stark eingeengt werden. Hierbei werden Stränge des Plexus brachialis und die Arteria subclavia von unten bzw. hinten komprimiert. Diese Gefäß-Nerven-Straße verläuft nun stark gespannt. Die Halsrippe kann jedoch auch durch ein Band repräsentiert sein, was ebenfalls zu einer Kompression führt.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Das Skalenussyndrom ist gekennzeichnet durch in den Arm ausstrahlende Schmerzen (vor allem an der ulnaren Seite der Hand und des Unterarms) sowie Durchblutungsstörungen durch eine mechanische Reizung des sympathischen Geflechts der Arteria subclavia. Im fortgeschrittenen Stadium können Nervenschädigungen und somit Lähmungen der Muskeln des Kleinfingers auftreten. Durch die Verengung der Arteria subclavia können kleinste Blutgerinnsel (Mikroembolien) entstehen und die Fingergefäße verschließen.

Therapie

Durch Einbringen von örtlichen Betäubungsmitteln (Lokalanästhetika) in die verspannte Skalenusmuskulatur und Vermeidung von schmerzauslösenden oder -verstärkenden Belastungen kann eine Linderung der Schmerzen hervorgerufen werden. In besonders schwerwiegenden Fällen wird in einer Operation die Halsrippe entfernt.

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Skalenussyndrom aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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