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Rattenfloh



Rattenfloh
 
Systematik
ohne Rang: Holometabole Insekten (Holometabola)
Ordnung: Flöhe (Siphonaptera)
Überfamilie: Pulicoidea
Familie: Pulicidae
Gattung: Xenopsylla
Art: Rattenfloh
Wissenschaftlicher Name
Xenopsylla cheopsis
Rothschild, 1903

Der Rattenfloh (Xenopsylla cheopsis), auch bekannt als Pestfloh, Indischer Rattenfloh, Tropischer Rattenfloh, gehört zu den Flöhen (Siphonaptera) . Er zeichnet sich wie alle Flöhe durch seine abgeflachte Körperform und das Fehlen von Flügeln aus. Außerdem handelt es sich bei Rattenflöhen um Holometabole Insekten, d. h. ihre Entwicklung verläuft über eine Larve und eine Metamorphose zu den ausgewachsenen Tieren.

Merkmale

Die männlichen Rattenflöhe sind 1,4 bis 2 mm, die weiblichen Rattenflöhe 1,9 bis 2,7 mm lang. Im Gegensatz zu Hunde- und Katzenflöhen haben sie am Kopf keine Stachelkämme, können das hundertfache ihrer Körperlänge springen und sind in der Lage, mehrere Monate ohne Nahrung auszukommen.

Als Wirt dienen dem blutsaugenden Rattenfloh verschiedene Nagetiere, darunter auch die weit verbreiteten Wanderratten und die Hausratten sowie der Mensch. Die Ursprungswirte sind jedoch offensichtlich die in Ägypten beheimateten Nilgrasratten, von denen der Floh auf die Hausratten gewechselt haben soll. [1]

Der Rattenfloh als Krankheitsüberträger

Der Rattenfloh gilt als einer der Hauptüberträger der Pest. Er saugt die Bakterien (Yersinia pestis) mit dem Blut auf, im Darm vermehren sie sich, stauen sich auf und werden beim nächsten Stich wieder erbrochen. So gelangen sie in die Blutbahn des Menschen.

Außerdem gilt der Rattenfloh ebenso als Überträger des Mäusefleckfiebers. Er scheidet in diesem Fall die Erreger (Rickettsia typhi) mit dem Kot aus. Das Opfer kratzt sich und durch die Stichwunde oder eine andere Verletzung gerät der Erreger in die Blutbahn des Opfers.

Quellen

  1. http://www.wissenschaft.de/wissen/news/238145.html
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Rattenfloh aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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