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Ploidiegrad



Mit Ploidiegrad bezeichnet man die Anzahl der vollständigen Chromosomensätze in einer Zelle. Im Regelfall ist der Ploidiegrad einer Körperzelle diploid und der einer Keimzelle haploid. Jedoch gibt es Lebewesen, die den Ploidiegrad triploid, tetraploid oder sogar darüber hinaus haben (siehe Polyploidie). Auch beim Menschen können Körperzellen mit hoher Transkriptionsrate (Leberzellen) polyploid sein. Polyploidie kommt außerdem bei Krebszellen vor.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Beispiel

Der einfache Chromosomensatz beim Menschen besteht aus 22 verschiedenen Chromosomen (Autosomen) und zusätzlich einem Geschlechtschromosom (Gonosom; bei Frauen: X-Chromosom; bei Männern: X- und Y-Chromosom). In einer Körperzelle ist dieser Chromosomensatz doppelt vorhanden, d.h. zu jedem der 22 Chromosomen sowie zum Geschlechtschromosom (außer beim Mann, er hat stets die Geschlechtschromosomen XY) gibt es ein homologes Chromosom. Da der Chromosomensatz nun zweimal vorhanden ist, ist der Ploidiegrad diploid (griech. diploe = doppelt).

Eine Keimzelle (Gamet) ist haploid und enthält somit nur den einfachen vollständigen Chromosomensatz.

 
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