Meine Merkliste
my.bionity.com  
Login  

Pandemie



Unter Pandemie (griechisch πανδημία - alles Volk betreffend) versteht man eine länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit, im engeren Sinn einer Infektionskrankheit. Bei Tierkrankheiten wird der Begriff Panzootie verwendet.

Im Gegensatz zur Epidemie ist eine Pandemie somit örtlich nicht beschränkt.

Auch bei Pandemien gibt es Gebiete, die nicht von der Krankheit betroffen werden. Durch ihre abgeschiedene Lage können manche Gebirgstäler, Völker im Urwald oder Bewohner einsamer Inseln von einer Infektion verschont bleiben.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Inhaltsverzeichnis

Etymologie

Das Wort Pandemie ist aus den griechischen Wörtern pan (= alles) und demos (= Volk) abgeleitet, es bezeichnet also etwas, das das ganze Volk bzw. alle ohne Unterschied trifft. Der Begriff Pandemie wird daher nicht, ebenso wenig wie der Begriff Epidemie, für Tierkrankheiten benutzt; bei pandemieartigen Tierkrankheiten wird häufig der Begriff Seuchenzug benutzt.

Beispiele für Pandemien

Große Pandemien in der Geschichte waren zum Beispiel:

  • Antoninische Pest (165–180), vermutlich eine Pockenpandemie, die sich auf dem Gebiet des römischen Reiches ausbreitete, rund fünf Millionen Tote.
  • die erste Pestpandemie (als so genannte Justinianische Pest), ausgebrochen 541, deren Auswirkungen bis ins 8. Jahrhundert bemerkbar waren. Die Erkrankung verbreitete sich im gesamten Mittelmeerraum bzw. der gesamten den Römern "bekannten Welt" und forderte zahlreiche Todesopfer.
  • die zweite Pestpandemie (1347–1352), aus Zentralasien kommend Ausbreitung über ganz Europa mit geschätzten 25 Millionen Toten (ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung, s. auch Schwarzer Tod)
  • die dritte Pestpandemie von 1896 bis etwa 1945, mit weltweit rund 12 Millionen Toten
  • die Spanische Grippe (1918–1920) mit weltweit 500 Millionen Kranken und 20 bis 50 Millionen Toten[1]
  • Asiatische Grippe (1957), eine Million Tote
  • Hongkong-Grippe (1968), 700.000 Tote
  • AIDS (seit etwa 1980, noch andauernd), weltweite Ausbreitung, mehr als 25 Millionen Tote, ca. 40 Millionen Infizierte (Stand: Ende 2005)[2]
  • Adipositas, als Beispiel für eine nichtinfektiöse Erkrankung mit einem direkten und indirekten Anteil von derzeit acht Prozent an den gesamten Gesundheitskosten. Die WHO rechnet mit einer Zunahme von 1,6 Milliarden Übergewichtigen weltweit (2005) auf 2,3 Milliarden (2015)[3]

Pandemiephasen laut WHO

Die WHO unterscheidet zwischen insgesamt sechs Pandemiephasen:

  • Phase 1: Es wurde ein neuer Virus-Subtyp in Tieren entdeckt, ohne dass eine Gefahr für den Menschen besteht.
  • Phase 2: Es wurde ein neuer Virus-Subtyp in Tieren entdeckt, der als möglicherweise gefährlich für den Menschen eingeschätzt wird.
  • Phase 3: Beginn der Alarmphase: Vereinzelt werden Menschen infiziert, es erfolgt aber keine Übertragung von Mensch zu Mensch oder nur sehr selten und dann auch nur bei engstem Kontakt der Infizierten zueinander.
  • Phase 4: Kleine, örtlich begrenzte Häufungen von Infektionen mit vereinzelten Mensch-zu-Mensch-Ansteckungen, was nahelegt, dass das Virus nicht gut an den Menschen angepasst ist.
  • Phase 5: Erhebliches Pandemie-Risiko: Große, aber noch immer vereinzelte Häufungen von Infektionen mit örtlich begrenzten Mensch-zu-Mensch-Übertragungen, was nahelegt, dass das Virus zunehmend besser an den Menschen angepasst ist, aber noch nicht vollständig von Mensch zu Mensch übertragbar ist.
  • Phase 6: Beginn der Pandemie: Wachsende und anhaltende Übertragungen von Mensch zu Mensch in der gesamten Bevölkerung.

Ausbreitung

Flugrouten sind heute die schnellsten Ausbreitungswege von Infektionskrankheiten. So entwickelte sich AIDS, das durch das HI-Virus verursacht wird, u.a. durch den Flugtourismus von einem lokalen zu einem weltweiten Problem.

Deutlich wird dieser Effekt auch an der Verbreitung von SARS im Jahre 2003: während man in Asien noch von klassischen Verbreitungswegen ausgehen konnte, zeigte die zunehmende Zahl der Erkrankungen in Kanada diesen Reise-Effekt recht deutlich.

Die Pest im Mittelalter kam wahrscheinlich an Bord von Handelsschiffen von Asien nach Europa.

Natürlich können sich manche Krankheitserreger, je nach Übertragungsweg, auch ohne solche "technischen Hilfsmittel" schnell über große Flächen und Entfernungen ausbreiten, doch verhindern dabei meist geographische Barrieren die weltweite Verbreitung.

Szenarium einer Pandemie am Beispiel von Influenza A/H5N1

Besondere Brisanz könnte heutzutage die so genannte Vogelgrippe vom Subtyp Influenza A/H5N1 gewinnen, die auch ohne jedes Zutun des Menschen von Zugvögeln verbreitet werden kann. Ihr hat die WHO seit geraumer Zeit die Pandemie-Warnstufe 3 zugeordnet.

Sollten die A/H5N1-Viren mutieren, so dass sie von Mensch zu Mensch übertragen werden könnten, erwarten einige Experten ein Szenario, das in zwei Phasen abläuft[4]:

  1. In einer ersten Phase von bis zu sechs Monaten stünde kein Impfstoff zur Verfügung, da die heute gängigen Herstellungsverfahren diese Zeitspanne bis zur Auslieferung der ersten Ampullen benötigen. In dieser Phase wären vermutlich antivirale Medikamente und Medikamente gegen opportunistische bakterielle Infektionen sowie nicht-medikamentöse Schutzmaßnahmen (z.B. Gesichtsmasken, Schulschließungen) und Quarantäne die einzig möglichen Maßnahmen zur Abwehr der Viren und ihrer Folgen. Es wird daher empfohlen, für 20 – 25 % der Bevölkerung solche Medikamente vorrätig zu halten[5].
  2. In einer zweiten Phase wäre zwar ein Impfschutz entwickelt, die Produktionskapazitäten würden für den großen Bedarf jedoch sehr wahrscheinlich nicht ausreichen. Daher sehen die amtlichen Notfallpläne für den Pandemiefall u. a. auch vor, dass zum Beispiel Krankenhaus-, Polizei- und Feuerwehrpersonal mit Priorität versorgt werden sollen. Viele Experten fordern deshalb, staatlich subventionierte Überkapazitäten bei den Arzneimittelherstellern aufzubauen. Weil außerdem nicht erwartet werden kann, dass Impfungen einen vollständigen Schutz bieten, müssen die anderen Schutzmaßnahmen auch in der zweiten Phase angewandt werden.

Die Produktionskapazität für den trivalenten Impfstoff, der jeweils ab Herbst gegen die ständig umlaufenden Influenzaviren bereitgestellt wird, belief sich nach Angaben der WHO für die Saison 2007/08 weltweit auf 565 Millionen Dosen (2006: 350 Millionen) und soll bis 2010 auf 1 Milliarde Dosen erhöht werden. [6]

Ferner sind Vorbereitungen dafür zu treffen, dass genügend Krankenhausbetten verfügbar gemacht werden können. So schrieb die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin Ende April 2006 in einer Pressemitteilung: "Sollte es eines Tages zu einem weltumspannenden Erkrankungsausbruch kommen, würden in Deutschland voraussichtlich 360.000 Menschen einen Platz im Krankenhaus benötigen."

Auf einem Influenza-Fachkongress in Wien wurde im Oktober 2006 berichtet, dass mehr als 95 Prozent aller Impfstoffe in nur neun Ländern produziert werden, was bedeutet, dass 86 Prozent aller Menschen in Ländern leben, die selbst keine Produktionskapazitäten besitzen. Wären im Jahr 2007 alle Kapazitäten für den normalen Grippeimpfstoff auf Pandemie-Impfstoff umgestellt, hätten maximal 300 Millionen Menschen versorgt werden können. Bis 2009 sollen sich die Produktionskapazitäten dank staatlicher Beihilfen zwar verdoppeln, das wären dann aber noch immer weniger Menschen, als in den neun Produktionsländern leben. Nach Fertigstellung weiterer US-amerikanischer Anlagen (geplant für 2011) soll sich die weltweite Produktion auf 1,7 Milliarden Impfstoffdosen pro Jahr erhöhen. Dennoch sei absehbar, dass ein weltweiter Schutz vor einer H5N1-Pandemie durch Impfungen angesichts der Größe der Weltbevölkerung illusorisch sei.[7]

Sollten allerdings die Autoren eines im Juli 2006 in Nature veröffentlichten Berichts Recht behalten, dann würden sich alle Planungen für Massenimpfungen - zumindest für die erste Erkrankungswelle - als obsolet erweisen: Sie prognostizierten, dass der Gipfelpunkt der ersten Erkrankungswelle bereits zwei bis drei Monate nach dem Beginn der Pandemie erreicht würde und dass die akute Pandemiephase bereits nach vier Monaten beendet sei.[8]

Krisenpläne für den Fall einer Pandemie

Die WHO hat in die betroffenen Gebiete Ermittler (Feld-Epidemiologen) entsandt. Diese beobachten zum Teil mit erheblichem Aufwand die aktuellen Übertragungswege und Entwicklungen des Virus.[9] In vielen Staaten wurden nationale Krisenpläne für den Fall eines massiven Übergangs von Vogelgrippeviren auf Menschen erarbeitet. In Japan wurde beispielsweise ein Notstandsplan vorgelegt, der auch die Zwangsverlegung von Erkrankten in Hospitale vorsieht, die Schließung von Schulen und das Verbot großer Versammlungen. Die VR China kündigte an, notfalls die Landesgrenzen zu schließen. Auch der australische Notfallplan sieht eine Schließung sämtlicher Häfen und Flugplätze für Verkehr mit dem Ausland vor. [10]

Auf betrieblicher Ebene befürchten 92% der Unternehmen im Falle einer Pandemie wie der Vogelgrippe mittlere bis schwere Unterbrechungen des Geschäftsbetriebs, da bestehende Notfallpläne dieses Szenario weitestgehend ausklammern. [11] Neu entwickelte Ansätze zum sogenannten "Business Continuity Management" sollen die Kontinuität des Geschäftsbetriebs während einer Pandemie sicherstellen und somit die Verfügbarkeit von Produkten und Dienstleistungen erhöhen. [12]

Notfallplanung im deutschsprachigen Raum

Für Deutschland hat das Robert Koch-Institut als Grundlage für die Abschätzung der Folgen einer Pandemie mehrere Szenarien entwickelt. Die schlimmste Variante unterstellt 21 Millionen zusätzliche Arztbesuche und bis zu 160.000 Tote. Als realistischer wird allerdings eine mittlere Variante angesehen, bei der aber auch noch ca. 100.000 zusätzliche Todesfälle unterstellt werden.[13] Das Auswärtige Amt hat zudem einen eigenen Pandemieplan[14] erstellt, um den Schutz seiner Mitarbeiter in Auslandsvertretungen zu gewährleisten.

Gefördert mit je 10 Millionen Euro wurden die Firmen Novartis und GlaxoSmithKline vertraglich verpflichtet, ihre Produktionskapazitäten so zu erweitern, dass die gesamte Bevölkerung mit einem Pandemie-Impfstoff versorgt werden könnte - das wären zweimal 80 Millionen Dosen.[15]

In dem Anfang 2005 veröffentlichten gemeinsamen Pandemieplan des Bundes und der Länder wurde für den Fall eines Ausbruchs einer Influenza-Pandemie als Mindestmaßnahme festgelegt, dass die Therapie aller Erkrankten durch antivirale Arzneimittel sichergestellt sein soll. Darauf begannen die Bundesländer mit Planungen zur Bevorratung dieser Medikamente. Bis September 2006 reichten die Vorräte - je Bundesland unterschiedlich - für 4,5 % bis 15 % der Einwohner. Neun Bundesländer wollen bis spätestens September 2007 Vorräte für mindestens 20 % ihrer Einwohner angelegt haben.[16]

In der Schweiz soll das Pflichtlager mit den antiviralen Medikamenten bis Ende 2005 aufgefüllt sein, im Falle einer Pandemie wären somit ab 2006 genügend Medikamente vorhanden. Bis dahin muss man sich mit der Versorgung auf Risikogruppen beschränken. Damit sind beispielsweise Personen in der landwirtschaftlichen Industrie gemeint, die am ehesten mit dem Virus Kontakt haben könnten.

Da in Österreich die Gesundheitsversorgung Landessache ist, kann der Bund nur Empfehlungen und Koordinationen anbieten. Bisher wurde vom Bund die Anschaffung von Medikamentendosen für 15 % der Bevölkerung beschlossen, in Niederösterreich wurde diese Menge bereits beschafft. Der österreichische nationale Krisenplan zur Bekämpfung der klassischen Geflügelpest aus dem Jahr 2000 wurde im September 2005 aktualisiert, ferner wurde im Sommer 2005 auf Anregung der WHO ein Pandemieplan vorgelegt, der umfassend Empfehlungen für Maßnahmen im Pandemiefall beschreibt. Es werden auch laufend Stabsübungen der Einsatzorganisationen durchgeführt, wobei es immer eine Gratwanderung ist, die Menschen zu informieren und trotzdem keine Panik zu erzeugen. Um schon auftretenden Verdachtsmomenten bei den Vögeln selbst begegnen zu können, wird allen Anzeigen nachgegangen und Untersuchungen der Kadaver werden im Veterinärmedizinischen Institut Mödling durchgeführt. Der Zivilschutzverband in Österreich hat eine Homepage mit Verhaltensregeln für den Fall einer Pandemie aktiviert.[17]

Notfallplanung in den USA

In den USA sollen in den kommenden Jahren laut einer Ankündigung des Präsidenten vom 1. November 2005 erhebliche Gelder bereitgestellt werden, um eine neue Generation von Technologien zu entwickeln, damit innerhalb von sechs Monaten nach Ausbruch einer Epidemie genug Impfstoff für alle US-Bürger produziert werden kann. Ferner soll der Kauf von bereits vorhandenem Impfstoff gegen H5N1 finanziert werden, um 20 Millionen Amerikaner schützen zu können. Eine Milliarde US-Dollar soll schließlich für die Einlagerung von antiviralen Medikamenten ausgeben werden, die die Symptome einer Grippeerkrankung mildern können.

Weitere Pläne sollen es ermöglichen, Reiseverbot auszusprechen und festzulegen, welche Personen mit den begrenzten Beständen der antiviralen Medikamente bevorzugt versorgt werden sollen. Auch die Haftungsregelungen für Impfstoffhersteller sollen entschärft werden, um deren Herstellungskapazitäten zu erhöhen. Im Moment seien die Pharmafirmen sehr zurückhaltend beim Herstellen neuartiger Impfstoffe, weil ihnen das Risiko von Schadensersatzklagen zu groß sei.

Seit dem 2. November 2005 hat die US-Regierung zusätzlich eine offensive Homepage mit Verhaltensregeln für den Pandemiefall geschaltet.[18]

Im Rahmen der Notfallplanung wurde vom "National Vaccine Advisory Committee" (NVAC) im März 2006 auch ein Vorschlag vorgelegt, welche Personengruppen im Falle einer Influenza-Pandemie vorrangig geimpft werden sollen, wenn der Impfstoff nicht für die gesamte Bevölkerung verfügbar ist. Zu diesem vorrangig zu schützenden Kreis gehören die mit der Herstellung und Verteilung des Impfstoffs befassten Personen, Ärzte und Krankenschwestern, hohe Regierungs- und Behördenvertreter, Schwangere sowie Schwerstkranke, bei denen ein erhöhtes Risiko für Lungenentzündungen besteht. Außerdem sollen diejenigen vorrangig geimpft werden, die zuhause immungeschwächte Personen pflegen oder ein Kind von unter sechs Monaten.

Zweite Priorität wurde für folgende Gruppen vorgeschlagen: Menschen jenseits des 65. Lebensjahres, Kinder unter zwei Jahren sowie die Beschäftigten von Polizei und Feuerwehr, von Energieversorgungs- und Transportunternehmen, von Fernsprech- und IT-Firmen. [19] [20]

Quellen

  1. (50 Millionen laut Johnson, "Updating the Accounts: Global Mortality of the 1918-1920 "Spanish" Influenza Pandemic" Bulletin of the History of Medicine - Volume 76, Number 1, Spring 2002, pp. 105-115)
  2. http://www.unaids.org/epi/2005/doc/EPIupdate2005_pdf_ge/epi-update2005_ge.pdf
  3. WHO: Obesity and overweight
  4. [1]
  5. [2]
  6. „PROJECTED SUPPLY OF PANDEMIC INFLUENZA VACCINE SHARPLY INCREASES.“ News release, WHO/60, vom 23. Oktober 2007
  7. Joachim Müller-Jung:Im Schrebergarten der Pandemiewächter. FAZ Nr. 248 vom 25. Oktober 2006, S. N1 und www.faz.net
  8. Neil M. Ferguson u.a.: Strategies for mitigating an influenza pandemic. In: Nature. 442, Nr. 7101, 2006, S. 448-452. doi:10.1038/nature04795
  9. Ein aktueller Hintergrundbericht hierzu findet sich unter [3].
  10. [4]
  11. Erhebung des Chartered Management Institute in UK, 2006
  12. Jan-Hendrik Boerse: Business Continuity Management bei Pandemien. GRIN Verlag, 2007, ISBN 3638727262 (Weitergeführte Fassung der gleichnamigen Diplomarbeit)
  13. Bild d. Wissenschaft 1/2006
  14. www.auswaertiges-amt.de Pandemieplan des deutschen Auswärtigen Amtes
  15. Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 248 vom 25. Oktober 2006, S. N1
  16. Robert Koch Institut: Emidemiologisches Bulletin Nr. 1/2007 vom 5. Januar 2007, S. 2
  17. siehe hierzu: Österreichischer Zivilschutzverband
  18. US Homepage zum Pandemiefall
  19. Science 312 vom 12.6.2006, S. 854 f.
  20. Eine ausführliche Erörterung der Kriterien für eine Priorisierung von Bevölkerungsgruppen in den USA hat die School of Law der George Mason University im Oktober 2007 veröffentlicht: Vaccine Prioritization During an Influenza Pandemic (PDF, 30S., 737kB)

Siehe auch

Literatur

  • W. H. Haas: Prinzipien und Aspekte der Seuchenalarmplanung am Beispiel der Influenzapandemieplanung. Bundesgesundheitsblatt 9 (2005), S. 1020-1027 ([5])
  • U. Kuhnle, W. Krahl: Dengue-Fieber und Hämorrhagisches Dengue-Fieber. Die tödliche Pandemie des 20. Jahrhunderts. Monatsberichte Kinderheilkunde 147(1), S. 48 - 50 (1999), ISSN 0026-9298
  • H. Leisch: Die AIDS-Pandemie - regionale Auswirkungen einer globalen Seuche. Geographische Rundschau 53(2), S. 26 - 31 (2001), ISSN 0016-7460
  • U. Wagner: Dengue-Fieber. Die unbekannte Pandemie. Pharmazeutische Zeitung 147(7), S. 52 - 55 (2002), ISSN 0031-7136
  • B. M. Gensthaler: Influenza. Furcht vor der Pandemie. Pharmazeutische Zeitung 148(34), S. 30 - 31 (2003), ISSN 0031-7136
  • Jeffery Taubenberger, Ann H. Reid, Thomas G. Fanning: Das Killervirus der Spanischen Grippe. Spektrum der Wissenschaft, April 2005, S. 52 - 60 (2005), ISSN 170-2971
  • Wilfried Witte: Die Grippe-Pandemie 1918 - 1920 in der medizinischen Debatte. Berichte zur Wissenschaftsgeschichte 29(1), S. 5 - 20 (2006), ISSN 0170-6233

Weblinks zu den Ausbreitungsbedingungen

  • Um die Ausbreitung einer Seuche zu prognostizieren, muss man wissen, wie sich Menschen bewegen. Anhand der Bewegung von Geldnoten in den USA aufgrund eines Internet-Spiels stellen Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation, der Universität Göttingen und der University of California in Santa Barbara in der aktuellen Ausgabe des Fachblatts „Nature“ Gesetzmäßigkeiten für das menschliche Reiseverhalten vor. Artikel dazu in Spiegel-online vom 26. Januar 2006.
  • Markus Becker: Computer simulieren die Killerseuche. In: SPIEGEL ONLINE vom 21. Februar 2006. Forscher und Gesundheitsbehörden bereiten sich darauf vor, dass der Vogelgrippe-Erreger eine globale Seuche unter Menschen auslöst. Computermodelle sollen zur Vorhersage des möglichen Pandemie-Verlaufs eingesetzt werden.
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Pandemie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.