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Nasenspray



Nasensprays sind Arzneimittel, die in Spray-Form in die Nase eingebracht werden. Man muss das Nasenspray direkt an der Nase anlegen, und dann in die Nase hineinsprühen. Man unterscheidet die Typen abschwellendes Nasenspray, kortikoidhaltiges Nasenspray und antihistaminikumhaltiges Nasenspray. Häufig wird mit Nasenspray der abschwellende Typ gemeint, da dies von den „freiverkäuflichen“ Typen den am häufigsten verlangten darstellt. Dies ist eine populäre Verallgemeinerung, die nicht in allen Fällen zutrifft.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

abschwellende Nasensprays

Dieser Typ enthält als Wirkstoff ein Vasokonstriktivum, beispielsweise Oxymetazolin- oder Xylometazolinhydrochlorid, und kann eine Abschwellung der Nasenschleimhaut, beispielsweise bei Erkältungskrankheiten, bewirken, so dass man wieder befreiter durch die Nase atmen kann. Abschwellende Nasensprays sind in der Regel apothekenpflichtig. Bei längerer Anwendung von Nasensprays besteht die Gefahr der Entwicklung einer Sucht, bei der sich die Schleimhäute an das Medikament "gewöhnen", so dass man immer wieder zum Spray greifen muss (Rhinitis medicamentosa, Privinismus). Im weiteren Verlauf kann es zur dauerhaften Schädigung der Nasenschleimhaut kommen (Rhinitis atrophicans).

kortikoidhaltige Nasensprays

Dieser Typ enthält z.B. die Glukokortikoide Dexamethason, Triamcinolon oder Mometason. Alle Arzneien sind rezeptpflichtig.

antihistaminikumhaltige Nasensprays

Dieser Typ enthält z.B. die Antihistaminika Levocabastin oder Azelastin. Die Arzneien sind apothekenpflichtig („rezeptfrei“, „freiverkäuflich“, sog. OTC-Arzneimittel)

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