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Methusalem-Maus-Preis



Der Preis der Maus Methusalem (oder "Methuselah Mouse Prize", "M Prize") ist ein Wettbewerbspreis für Forscher, die versuchen, die Lebensdauer von Hausmäusen künstlich zu verlängern. Dabei sollen Erkenntnisse auch über den menschlichen Alterungsprozeß gefunden werden.

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Der Preis ist 2003 von Aubrey de Grey erdacht und gegründet worden. Er ist vom Ansari X-Prize inspiriert und mit derzeit über vier Millionen US-Dollar dotiert, die als Spenden gesammelt worden sind.

Jeder neue Langlebigkeitsrekord wird prämiert nach der Formel \frac{Y}{X+Y} \times Gesamtpreisgeld, wobei X der bisherige Altersrekord ist und X + Y der neue in Tagen. Eine Verdopplung des bisherigen Altersrekordes würde also den halben Jackpot gewinnen. Ein zweiter Preis ist gedacht für Forscher, die die Mäuse erst in höherem Lebensalter behandelt haben.

Derzeit (März 2007) steht der Rekord bei 1819 Tagen (knapp 5 Jahre) nach einer Genmanipulation. [1] Die normale Lebenserwartung für den verwendeten Mäusestamm liegt bei ca. 3 Jahren.

Gefördert werden sollen Forschungsvorhaben mit dem Ziel, die menschliche Lebenserwartung zu erhöhen, den Alterungsprozess zu bremsen und die Alterskrankheiten zu besiegen. Entsprechende Forschungsfelder sind die Gerontologie und die Biogerontologie.


Einzelnachweise

  1. Andrzej Bartke, Holly Brown-Borg: Life extension in the dwarf mouse. In: Current topics in developmental biology. 63, Geriatrics Research, Department of Medicine, Southern Illinois University School of Medicine, 2004, S. 189–225 (online ; Stand: 31. März 2007).
 
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