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Faszie



Eine Faszie (lat. Fascia) bezeichnet die bindegewebige Umhüllung von Muskeln und Muskelgruppen. Sie besteht vor allem aus Kollagenfasern, die der Muskulatur die nötige Festigkeit und Elastizität geben.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Zudem gibt die Faszie dem Muskel seine eigentliche Form. Eine wichtige Aufgabe der Faszie ist, die Gleitfähigkeit der Muskeln untereinander zu gewährleisten. An den Enden des Muskels vereinen sich die Faszien häufig zu einer Sehne, mit der der Muskel am Knochen angeheftet ist.

In der manuellen Medizin dienen diese Verbindungen dazu, Zusammenhänge verschiedener, teils weit von einander entfernt liegender Strukturen zu erklären. Es gibt verschiedene Behandlungstechniken, die sich intensiv mit Faszien beschäftigen. Dazu gehören die Osteopathie, die Bindegewebsmassage, das Fasziendistorsionsmodell und Rolfing.

Entzündungen

Entzündungen der Faszie heißen Fasziitis.

  • Nekrotisierende Fasziitis (Fasciitis necroticans)
  • Eosinophile Fasziitis
  • Fasciitis nodularis pseudosarcomatosa
  • Plantarfasziitis (Fasciitis plantaris)
  • Fasciitis palmaris
  • Noduläre subkutane Fasziitis
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Faszie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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