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Erwin-Oskar Ding-Schuler



Erwin-Oskar Ding-Schuler (* 19. September 1912 in Bitterfeld; † 11. August 1945 in Freising) war erster Lagerarzt des KZ Buchenwald.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Bereits im Alter von 20 Jahren trat Ding-Schuler als Medizinstudent 1932 in die NSDAP ein und 4 Jahre später, 1936 in die SS. 1937 erfolgte sein Examen und seine Promotion.

Im November 1939 war er Lagerarzt im KZ Buchenwald. Zusätzlich zu seinen Aufgaben bei der Selektion übernahm er am 31. August 1943 die Leitung der Abteilung für Fleckfieber und Virusforschung beim Hygiene-Institut der Waffen-SS in Weimar.

Insgesamt 1.000 KZ-Häftlinge wurden unter Ding-Schuler Opfer von pseudowissenschaftlichen Experimenten. Er infizierte sie, indem er ihnen Gift, Fleckfieber, Gelbfieber, Pocken, Typhus und Cholera spritzte. Seine Ergebnisse publizierte er.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges setzte er sich nach Freising ab und beging dort kurz vor seiner Verhaftung durch amerikanische Truppen Suizid.

 
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