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Coxaldrüse



Coxaldrüsen (Coxalnephridien) sind Exkretionsorgane der Euchelicerata (Spinnentiere und Schwertschwänze), die sich aus den für die Gliederfüßer ursprünglichen segmentalen Metanephridien entwickelt haben. Ihre Ausgänge befinden sich an den Coxae (Hüften) der Laufbeine, daher der Name. Coxaldrüsen treten in ein bis zwei Segmenten des Vorderkörpers auf.

Die Coxaldrüsen entsprechen bei den Krebstieren den Antennen- und Maxillendrüsen, die nur im Kopfbereich an den entsprechenden Stellen münden. Für ursprüngliche Antennata wie den Chilopoda und Symphyla werden 2 Paar Maxillendrüsen angenommen, bei den Dipolopoda wurden diese auf ein Paar reduziert. Auch die ursprünglichen Insekten besitzen ein Paar Maxillendrüsen, die an der zweiten Maxille, hier Labium genannt, münden. Bei weiterentwickelten Insekten haben sich aus diesen wahrscheinlich die Speicheldrüsen entwickelt.

Literatur

  • Hannes Paulus: Arthropoda, Gliederfüßer In: Westheide, Rieger (Hrsg.): Spezielle Zoologie Teil 1: Einzeller und Wirbellose Tiere. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart und Jena 1997; Seite 417. ISBN 3-437-20515-3
 
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