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Bauchwand



Die Bauchwand oder Bauchdecke umfasst alle anatomischen Strukturen, die der vorderen und seitlichen Begrenzung des Bauchraums dienen.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Diese anatomischen Strukturen sind von außen nach innen:

  1. die Dermis (Haut)
  2. die Subcutis (Unterhautgewebe)
  3. die oberflächliche Körperfaszie (Fascia abdominalis superficialis)
  4. die Bauchmuskeln einschließlich deren Sehnenplatten und Faszien
  5. die innere Bauchfaszie (Fascia transversalis bzw. Fascia endoabdominalis)
  6. das Peritoneum (Bauchfell), das als parietales Peritoneum der inneren Bauchfaszie anliegt.

Die Bauchwand dient unter anderem dem Schutz der Bauchorgane, der Einlagerung von Fett in der Subcutis, über ihren muskulären Anteil der Beweglichkeit des Rumpfes, als Atemhilfsmuskulatur bei der Ausatmung sowie mittels der sog. Bauchpresse der Unterstützung der Defäkation, bei Blasenentleerungsstörungen auch der Blasenentleerung.

Die Bauchwand selbst steht unter dem Druck der in der Bauchhöhle liegenden Organe sowie des intraperitonealen Fettgewebes, bei Vorhandensein eines Aszites auch der darin befindlichen Flüssigkeit.

Bei Entzündungen im Bauchraum mit Beteiligung des Peritoneums kann es zu einer reflektorischen Abwehrspannung der Bauchmuskulatur kommen.

Siehe auch

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Bauchwand aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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