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Zungendiagnostik (TCM)



Die Zungendiagnostik ist neben der ausführlichen Anamnese sowie der Pulsdiagnose ein wichtiger Baustein in der Diagnose von Funktionsstörungen und Erkrankungen in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Systematik

  Bei der Betrachtung der Zunge in der chinesischen Zungendiagnostik werden vor allem folgende vier Parameter untersucht:

  1. Größe der Zunge: Die Größe der Zunge - in Relation zur Mundhöhle -gibt Auskunft über den Gesamtzustand der Körperstruktur. (Körperyin)
  2. Farbe des Zungenkörpers: Hier erlaubt die Zunge in besonderer Weise einen Blick auf den Durchblutungszustand des Körperinneren, also auf den Zustand des xue. (calor/algor)
  3. Farbe und Beschaffenheit des Belags: Hier zeigen sich vor allem Prozesse, die sich an der Körperoberfläche abspielen. (extima/intima)
  4. Topologische Besonderheiten der Zunge: In Anlehnung an eine Körperrepräsentation auf der Zunge lässt sich durch besondere Veränderungen Aufschluss über den Zustand einzelner Funktionskreise (Orbes) gewinnen.

Siehe auch

Traditionelle Chinesische Medizin, Akupunktur, Pulsdiagnose.

Literatur

  • Zungendiagnose in der chinesischen Medizin (Giovanni Maciocia). Medizinisch Literarische Verlagsges, 2000, ISBN 3881361782
 
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