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Tränenapparat



  Als Tränenapparat (lat. Apparatus lacrimalis) werden zusammenfassend die anatomischen Strukturen bezeichnet, die einerseits für die Tränenproduktion und andererseits für deren Weiterleitung und Abtransport zuständig sind. Er besteht somit aus folgenden Anteilen:

  • Den Tränendrüsen, die die Tränenflüssigkeit produzieren sowie ihren Ausführungsgängen, die die Tränenflüssigkeit zu der Augenoberfläche leiten.
  • Den Tränenpünktchen (Puncta lacrimales), den Tränenkanälchen (Canaliculi lacrimales), sowie dem Tränensack (Saccus lacrimalis) und den Tränen-Nasen-Gang (Ductus nasolacrimalis), die die Tränenflüssigkeit zur Nasenhöhle weiterleiten und in ihrer Gesamtheit die ableitenden Tränenwege darstellen.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Erkrankungen des produzierenden Anteils des Tränenapparates haben Auswirkungen auf die Menge und Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit, was zu Benetzungsstörungen und Schäden der Augenoberfläche führen kann (z. B. Keratoconjunctivitis sicca). Erkrankungen der Tränenwege führen oft zu Störungen der Ableitung der Tränenflüssigkeit. Die Folge davon ist ein tränendes Auge (Epiphora).

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Tränenapparat aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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