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Sensibilitätsstörung



Als Sensibilitätsstörung wird eine Veränderung der haptischen Wahrnehmung bezeichnet. Je nach betroffener Qualität und Art der Störung werden folgende Formen unterschieden:

  • Hypästhesie - verringerte taktile Wahrnehmung (Tastempfindlichkeit)
  • Anästhesie - komplette Aufhebung der Tastsensibilität
  • Hyperästhesie - erhöhte Tastempfindlichkeit
  • Dysästhesie - veränderte Wahrnehmung bei Berührung
  • Allodynie - Berührung, Temperaturunterschiede etc. werden als unangenehm bis schmerzhaft empfunden
  • Parästhesie - unangenehme bis schmerzhafte Empfindungen ohne adäquaten Reiz (gewissermaßen von allein), oft als „Kribbeln“, „Ameisenlaufen“, „Pelzigkeit“ oder „elektrisierendes Gefühl“ beschrieben
  • Pallhypästhesie - Verminderung von Vibrationswahrnehmungen
  • Pallanästhesie - kompletter Verlust von Vibrationswahrnehmungen
  • Hypalgesie - verringerte Schmerzempfindlichkeit
  • Analgesie - komplett aufgehobene Schmerzempfindlichkeit
  • Hyperalgesie - erhöhte Schmerzempfindlichkeit, schon leicht Reize können schmerzhaft erscheinen (vgl. Allodynie)
  • Thermhypästhesie - verminderte Empfindlichkeit für Temperaturunterschiede
  • Thermanästhesie - aufgehobene Empfindlichkeit für Temperaturunterschiede
Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe.
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Sensibilitätsstörung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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