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Riesenwuchs



Klassifikation nach ICD-10
E22.0 Akromegalie und hypophysärer Hochwuchs
E34.4 Konstitutioneller Hochwuchs
ICD-10 online (WHO-Version 2006)

Riesenwuchs, Hypersomie oder Gigantismus bezeichnet in der Regel einen ausgeprägten, proportionierten Hochwuchs des Menschen, der nach ICD-10 in einen konstitutionellen Riesenwuchs (E34.4) und einen hypophysären Riesenwuchs (E22.0) unterteilt wird. Letzterer ist durch eine vermehrte Produktion von Somatotropin (einem Wachstumshormon) während der Wachstumsphase bedingt.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Als riesenwüchsig gelten Menschen in der obersten Perzentile der Körpergröße. Diese Perzentilenangaben beziehen sich jeweils auf die statistische Größenverteilungskurve von Personen gleichen Alters, Geschlechts und ethnischer Herkunft. Riesenwuchs tritt auch bei Nutz- und Zierpflanzen auf und ist hier auf Polyploidie zurückzuführen.

Den alleinigen Riesenwuchs der Körperendteile (Akren) bezeichnet man als Akromegalie; das Gegenteil von Hypersomie, ein zu geringes Wachstum, mit Nanosomie (Zwergwuchs), Mikrosomie (Kleinwuchs) oder (allgemeiner) Hyposomie (Kümmerwuchs).

Weitere Formen

Siehe auch

  • Robert Wadlow, er war mit über 2,70 m der höchstgewachsene Mensch der Neuzeit
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Riesenwuchs aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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