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Populationsbiologie



Die Populationsbiologie ist ein Teilgebiet der Ökologie und beschäftigt sich mit der Struktur und Entwicklung tierischer, pflanzlicher und mikrobieller Populationen.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Wichtige Teilgebiete sind die Populationsökologie und die Populationsgenetik. Die Populationsökologie beschäftigt sich u. a. mit dem Einfluss der Umwelt auf Größe, Vitalität, Altersstruktur und Geschlechterverteilung. Von der Populationsgenetik wird u.a. untersucht, wie Gene zur nächsten Generation weitergegeben und zwischen den einzelnen Populationen einer Art ausgetauscht werden.

Vielfach werden auch weitere Spezialgebiete zur Populationsbiologie dazugezählt, wie die Biogeographie, v.a. durch das Spezialgebiet der Inselbiogeographie, sowie die Phylogeographie (Beschreibung der phylogenetischen und geographischen Herkunft einzelner genetischer Linien). Vielfach geht der Begriff inhaltlich auch über in den der Evolutionsökologie, insbesondere soweit genetische und evolutionsbiologische Befunde integriert werden.

Die Populationsbiologie ist nicht nur von rein wissenschaftlichem Interesse, sondern hat auch zahlreiche Anwendungen in der Praxis, insbesondere beim Artenschutz.

Exemplarische Literatur

  • Karin Amler, K., Andreas Bahl u.a.: Verinselung von Lebensräumen. Populationsbiologie in der Naturschutzpraxis. E. Ulmer, Stuttgart 1999. ISBN 3-8001-3516-7.
  • Alan Hasting: Population Biology: Concepts and Models. Springer, Berlin 1997.
  • Bruno Streit, Thomas Städler: Population Biology of Freshwater Invertebrates. Multi-Autho. Review; in: Experientia 51: 423-544 (May 1995 Special Issue).
 
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