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Pharmakologie



Die Pharmakologie (von griechisch φάρμακον - Arzneimittel und λόγος - Lehre) beschäftigt sich mit der Wechselwirkung zwischen Arzneimitteln und Organismen. Dafür gibt es zwei Verfahren zur Beurteilung:

  1. Die Pharmakokinetik beschreibt was der Organismus mit dem Arzneimittel macht: Freisetzung, Aufnahme, Verteilung, Stoffwechsel, Ausscheidung
  2. Die Pharmakodynamik beschreibt die Wirkung eines Arzneimittels im Organismus.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Fachgebiete

  • Die Allgemeine Pharmakologie untersucht die allgemeingültigen Gesetzmäßigkeiten der Wechselwirkung zwischen Arzneimittel und Organismus, unabhängig vom Arzneimittel.
  • In der experimentellen Pharmakologie wird anhand von Modellsystemen versucht, die pharmakologischen Eigenschaften eines Arzneistoffs zu simulieren.
  • Die klinische Pharmakologie beschäftigt sich mit der Wirkung von Arzneimitteln bei Anwendung am Menschen (Pharmakotherapie).
  • Die Chronopharmakologie werden periodisch wiederkehrende und zeitlich vorhersagbare Schwankungen der Wirkung und der Pharmakokinetik von Arzneimitteln bei Menschen und Tieren untersucht.
  • In der Toxikologie werden die schädlichen Wirkungen auf den menschlichen oder tierischen Körper untersucht (Vergiftung).

Literatur

  • Forth, Wolfgang; Hentschler, Dietrich; Rummel, Walter; Starke Klaus (Hrsg.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie. BI-Wiss.-Verl., Mannheim 1992, ISBN 3-411-15026-2
  • Hunnius, Curt; Ammon, H.P.T.: Hunnius - Pharmazeutisches Wörterbuch. de Gruyter, Berlin 2004, ISBN 978-3-11-017475-5

Siehe auch

Pharmakogenetik

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Pharmakologie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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