Meine Merkliste
my.bionity.com  
Login  

Perilymphe



  Die Perilymphe ist eine lymphähnliche Flüssigkeit zwischen häutigem und knöchernen Labyrinth des Innenohres. Sie umgibt damit die häutigen Bogengänge und den Schneckengang (Ductus cochlearis).

Die Perilymphe ist für die Funktion des Gehörs notwendig. Die Bewegungen der Gehörknöchelchen regen die Perilymphe zu Schwingungen an, die wiederum die Wand des Ductus cochlearis erschüttern. Letzteres führt zu einer Erregung der Hörrezeptoren (Haarzellen) des Corti-Organs.

Die Perilymphe ist vermutlich ein Plasmafiltrat über eine Blut-Perilymph-Schranke. Außerdem ist sie wahrscheinlich Ausgangsprodukt für die Endolymphe. Der Perilymphraum ist über den Perilymphgang (Ductus perilymphaticus oder Aquaeductus cochleae) mit dem Subarachnoidalraum des Gehirns verbunden. Die Zusammensetzungen von Perilymphe und Liquor cerebrospinalis ähneln sich, sind aber nicht identisch.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Perilymphe aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.