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Nasenscheidewand



 

Die Nasenscheidewand (lat. Septum nasi, auf dt. somit oft auch Nasenseptum) ist die mittelständige Trennwand der Nase. Sie besteht aus der häutigen Pars membranacea, der knorpeligen Cartilago septum nasi, einem oberen knöchernen Anteil des Siebbeins (Lamina perpendicularis ossis ethmoidalis) und einem unteren knöchernen Anteil, dem Pflugscharbein (Vomer). Im vorderen Bereich der Nasenscheidewand befindet sich ein Gefäßgeflecht, der Locus Kiesselbachi.

Die Nasenscheidewand bildet die Begrenzung der beiden Nasenhöhlen. Sie befindet sich median in der Nasenhöhle und kann mehr oder weniger von der Mittellinie abweichen. Im Bereich des Übergangs zwischen Nasenknorpel und Pflugscharbein ist das Septum nasi verdickt, was vor allem bei Erwachsenen zu einer Behinderung der Nasenatmung führen kann. Die Nasenscheidewand befindet sich in einer knöchernen Führungsrinne des Oberkiefers (Maxilla).

Klinik

Eine Abweichung von der Mittellinie (seitliche Verlagerung, Verformung) wird als Septumdeviation (Nasenscheidewandverkrümmung) bezeichnet. Sie kommt bei sehr vielen Menschen vor und führt in einigen Fällen zu einer Behinderung der Nasenatmung.

Bei einem Schlag auf die Nase kann der knorpelige Anteil der Nasenscheidewand aus seiner knöchernen Führungsrinne herausgleiten (Subluxation).

 
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