Meine Merkliste
my.bionity.com  
Login  

Meissner-Körperchen



Meissner-Körperchen (benannt nach ihrem Entdecker, dem deutschen Anatomen und Physiologen Georg Meissner) gehören zu den schnell-adaptierenden (RA, rapidly adapting) Mechanorezeptoren, sie feuern nur bei Bewegungen, bzw. Veränderungen der Reizstärke. Es sind also Geschwindigkeitsrezeptoren. Sie reagieren empfindlich auf Berührung. Sie signalisieren das Eindrücken der Haut, passen sich aber der neuen, tieferen Position des Teststabs an, und geben somit keine Signale mehr weiter. Mit dem Meissner-Körperchen können wir die Oberflächenstruktur und deren Ausdehnung von Gegenständen und Objekten wahrnehmen.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

In der behaarten Haut findet man keine Meissner-Körperchen, ihre Funktion übernehmen die Haarfollikel-Sensoren.

Meissner-Körperchen sind besonders zahlreich in den Fingerkuppen, in der Zungenspitze, in den Lippen und den Genitalien vorhanden.


Andere Rezeptoren in der Haut:


Bildverweis

  • Meissner-Körperchen
Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Meissner-Körperchen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.