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Life Sciences




Unter Life Sciences oder auch lifesciences (deutsch: Lebenswissenschaften) versteht man im englischen und internationalen wissenschaftlichen Sprachgebrauch naturwissenschaftliche Forschungsrichtungen mit stark interdisziplinärer Ausrichtung, die sich überwiegend mit der Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse der modernen Biologie, der Chemie und der Medizin sowie angrenzender Gebiete beschäftigen und zudem gezielt marktwirtschaftlich orientiert arbeiten (im Gegensatz zu den Zielen der Grundlagenforschung). Auf deutsch wird auch der Begriff Biowissenschaften verwendet, der sich jedoch – im Gegensatz zu den Life Sciences – auch dezidiert auf Grundlagenforschung beziehen kann.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Wissenschaften

Folgende Wissenschaften können, sofern ihre Vertreter im Sinne angewandter Forschung ausgerichtet sind, ebenfalls zu den Life Sciences gezählt werden:

Teilbereiche der Life Sciences

Als Life Sciences im weiteren Sinne verstehen sich auch die Biotechnologie und die Gentechnologie. Im Schnittbereich der mehr theoretischen Lebenswissenschaften und den Ingenieurswissenschaften hat sich das relativ neue Forschungsfeld Life Science Engineering angesiedelt, das den Schwerpunkt mehr auf die technische Umsetzung und die Entwicklung von Produktionsprozessen für Produkte, die im weitesten Sinn der Gesundheit und dem Wohlbefinden des Menschen dienen (Lebensmitteltechnologie, Pflegemittel, Medikamente, Medizintechnik, Pflanzenzucht, Umwelttechnik).

Literatur

  • Andrea Gerber-Kreuzer: Biotech - Biochip - Biogas. Faszinierende Berufswelt Life Sciences. Bildung und Wissen Verlag, Nürnberg 2007, ISBN 978-3-8214-7657-5.
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Life_Sciences aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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