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Kyūsaku Ogino



Kyūsaku Ogino (jap. 荻野久作, * 25. März 1882, † 1. Januar 1975) war ein japanischer Arzt, der sich auf Geburtshilfe und Gynäkologie spezialisierte. Sein Name wurde im Westen durch die auf seinen Forschungen basierende Knaus-Ogino-Verhütungsmethode bekannt.

Sein biologischer Vater hieß Nakamura, aber Kyusaku wurde 1901 von der Familie Ogino adoptiert.

Ogino studierte die Unfruchtbarkeit und entwickelte eine Methode, die fruchtbare Phase im Menstruationszyklus auf Basis der Länge der vorhergehenden Zyklen der Frau abzuschätzen.

Dieses Wissen kann von Paaren verwendet werden, die eine Schwangerschaft anstreben, um den Geschlechtsverkehr zu einem Zeitpunkt durchzuführen, an dem die Wahrscheinlichkeit der Empfängnis maximal ist.

Hermann Knaus in Österreich modifizierte Oginos Methode später für den Gebrauch als Verhütungsmethode. Ogino wandte sich jedoch gegen einen solchen Gebrauch, da er die Zuverlässigkeit für zu gering hielt. Die Propagierung dieser Methode trotz Verfügbarkeit anderer, zuverlässigerer Verhütungsmittel würde zu vielen Abtreibungen ungewollter Schwangerschaften führen.

Trotzdem wird diese Methode in Japan ironischerweise als „Ogino-Methode“ bezeichnet.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kyūsaku_Ogino aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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