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Kahmhaut



Eine Kahmhaut ist ein Biofilm aus Bakterien, der sich an Grenzübergängen von Medien (z. B. Oberflächen von Wasser oder Steinen) zur Luft ansammelt.

In der Aquaristik

In der Aquaristik wird eine Kahmhaut meist als störend empfunden, da sie einen optimalen Gasaustausch verhindert. Die Ursachen sind ein überbesetztes Becken oder zu viel Futter. Statt die Ursache zu berücksichtigen, verhindert man zu oft die Bildung der Kahmhaut durch eine genügend starke Oberflächenbewegung, die den Bakterienfilm aufreißt und somit verhindert, dass sich ein geschlossener Bakterienfilm etablieren kann. Eine weitere Möglichkeit ist, einen Oberflächenabsauger zu installieren. Dieser führt das Oberflächenwasser in einen Filter, so dass sich keine Kahmhaut aufbauen kann. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine Zeitung auf die Wasseroberfläche zu legen, welche die Kahmhaut aufsaugt. Besser wäre es, die Kahmhaut ihre Arbeit erledigen zu lassen: In diesem Biofilm werden die überflüssigen Nährstoffe besser abgebaut, als es im Filter möglich wäre.

Links

  • Die Kahmhaut im Aquarium

Im Weinbau

Im Weinbau können die so genannten Kahmhefen Schäden verursachen. Kahmhefen sind aerobe Hefen, die Alkohol und organische Säuren, also die Bestandteile des Weins, verstoffwechseln. Sie können sich an der Grenzschicht zwischen Wein und Luft bilden.

Siehe auch: Neuston und Pleuston

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kahmhaut aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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