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Induced fit



  Die Induced-Fit-Theorie („induzierte Passform“) erklärt die Ausbildung eines Protein-Liganden-Komplexes (z. B. eines Enzym-Substrat-Komplex bei enzymkatalysierten Reaktionen).

Sie wurde von Daniel E. Koshland 1958 postuliert und ist eine Erweiterung des Schlüssel-Schloss-Prinzips: Protein (z. B. ein Enzym) und Ligand (oder Substrat) werden nicht mehr als statisch angesehen. Beide treten bei Annäherung in Wechselwirkung und ändern so ihre Konformationen entsprechend, wodurch sich erst der Protein-Ligand-Komplex bilden kann.

Diese induzierte Anpassung gilt jedoch nicht für alle Ligand-Rezeptor-Komplexe. Der Konformationsänderung beider Partner sind oft natürliche Grenzen gesetzt und so geht sie oft zu Lasten der Spezifität und Affinität.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Induced_fit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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