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Histon H3



H3 histone, family 3A
Identifizierungsdaten
Symbole H3F3A H3F3
Ensembl ENSG00000163041
Entrez 3020
OMIM 601128
RefSeq NM_002107
UniProt Q66I33
Andere Daten
Lokus Chr. 1 q41
H3 histone, family 3B (H3.3B)
Identifizierungsdaten
Symbole H3F3B
Ensembl ENSG00000132475
Entrez 3021
OMIM 601058
RefSeq NM_005324
UniProt P84243
Andere Daten
Lokus Chr. 17 q25

Histon H3 ist eines der fünf Haupt-Histon-Proteine des Chromatins in eukaryotischen Zellen. Bestehend aus einer globulären Hauptdomäne und einem langen N-terminalen Ende, spielt es eine Rolle in der Struktur der Nukleosomen und somit der „Perlenschnur“-Struktur der Chromatinfäden.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Das N-terminale Ende des Histons H3 ragt aus dem kugeligen Kern des Nukleosomes heraus und kann durch verschiedene epigenetische Modifikationen verändert werden. Diese Histonmodifikationen sind kovalente Anhänge von Methyl- oder Acetylgruppen an die Aminosäuren Lysin und Arginin und die Phosphorylierung von Serin oder Threonin. Die Methylierung von Lysin 9 wird mit der Stilllegung von Genen assoziiert (siehe HP1), dem sog. „Gen-Silencing“ und der Bildung von relativ inaktiven DNA-Regionen, dem sogenannten Heterochromatin. Die Acetylierung von Histon H3 findet unter dem Einfluss der Enzymfamilie der Histon-Acetyltransferasen (HAT) an verschiedenen Lysin-Positionen am Histonende statt. Die Acetylierung von Lysin 14 findet häufig in aktiv transkribierten Genregionen statt.

Siehe auch

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Histon_H3 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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