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Histon-Code



Als Histon-Code werden Histonmodifikationen der Histone bezeichnet. Die Interaktion von Chromatin und DNA wird durch Histonmodifikationen gesteuert. Diese Modifikationen der Histone verändern die Chromatinstruktur und können zu Veränderungen der Genaktivität führen. Somit könnten diese epigenetischen Mechanismen die Transkription einzelner Gene oder ganzer Gruppen von Genen beeinflussen.

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Tabelle 1: Beispiel eines Histon-Codes der Histone H3 und H4 (zwangsläufig unvollständig). ac, Acetylierung; me, Methylierung; p, Phosphorylierung; HP1: Heterochromatin-spezifisches Protein; PcG, Polycomb Group Protein; Esa1: Acetyltransferase, ein aktivierendes Enzym. Wo ́+́-Symbole geklammert sind, hängt der Effekt von der Kombinatorik verschiedener Modifikationen ab. ́u.u.́, und umgekehrt.



Quellen

  • Jenuwein T, Allis C (2001) Translating the Histone Code Science. Vol. 293. no. 5532, pp. 1074 - 1080 PMID 11498575
 
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