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Goldenhar-Syndrom



Klassifikation nach ICD-10
Q87.0 Angeborene Fehlbildungssyndrome mit vorwiegender Beteiligung des Gesichtes
ICD-10 online (WHO-Version 2006)

Das Goldenhar-Syndrom ist eine angeborene Erkrankung unklarer Ursache. Sie betrifft meist nur eine Seite des Gesichtes und zeichnet sich durch eine Ohrmuschelfehlbildung, durch ein zur erkrankten Seite verschobenes Kinn, einseitig höher stehenden Mundwinkel, ein vergrößertes Auge oder durch ein fehlendes Auge aus. Weitere Symptome können Hörprobleme, eingeschränkte Mimik, einseitig verkleinerte Zunge, Ankylosen der Halswirbelsäule oder mögliche erhöhte Allergieneigung sein.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Das Goldenhar-Syndrom ist in geringem Maße erblich. Einige Quellen berichten, dass ein Auftreten aufgrund teratogener Chemikalien in der Schwangerschaft erfolgen kann. Die Inzidenz liegt im Promillebereich.

Synonyme

Gleichbedeutende Bezeichnungen lauten:

  • Goldenhar-Symptomenkomplex
  • Goldenhar-Gorlin-Syndrom
  • Dysplasia oculo-auricularis
  • Dysplasia oculo-auriculo-vertebralis
  • Okulo-aurikuläres-Syndrom
  • Okulo-aurikulo-vertebrale Dysplasie


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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Goldenhar-Syndrom aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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