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Genkanone



  Eine Genkanone (englisch gene gun) ist ein Gerät, das dazu dient, Desoxyribonukleinsäure mit Hilfe von Partikeln in Zellen zu schießen. Die Partikel bestehen meistens aus Gold oder Wolfram und werden mit Plasmid-DNA beschichtet. Das Schießen erfolgt mit Druckluft.

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Ursprünglich wurde die Methode entwickelt, um Pflanzen zu transformieren. Es lassen sich fast alle Pflanzen mit Hilfe einer Genkanone transformieren, auch das Einbringen von Plastiden ist erfolgreich. Obwohl Pflanzen selbst nicht mit Plasmiden arbeiten, können sie die künstlich eingefügte Plasmid-DNA auf den Partikeln in ihre eigene DNA einbauen.

Die Effizienz ist im Vergleich zu anderen Methoden nicht schlecht und liegt im Bereich von 10-7 (d.h. von 107 Bakterien oder Zellen nimmt etwa eine die jeweilige DNA auf).

Das Konzept der Genkanone wurde von Edward Wolf und Nelson Allen der Cornell Nanofabrication Facility sowie von den Pflanzenphysiologen John Sanford und Theodore Klein der Cornell University erfunden. Die Rechte zur kommerziellen Verwertung der Produkte wurden 1990 an die Firma DuPont verkauft. Das Gerät heißt Biolistic Particle Delivery System.

 
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