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Embolus




Embolus bezeichnet ein in die Blutbahn verschlepptes, nicht lösliches Gebilde, das zu einem teilweisen (partiellen) oder vollständigen Verschluss eines Blutgefäßes (Embolie) führt.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Ursachen

  • am häufigsten ist der Embolus ein abgelöstes Blutgerinnsel, siehe Thrombose (Thrombembolie)
  • durch Fetttröpfchen, die z. B. nach großen, offenen Knochenbrüchen in die Blutbahn geschwemmt werden (Fettembolie)
  • durch Luftblasen (Gas- oder Luftembolie), nach Injektion von Luft oder durch Gasbläschenbildung bei zu schnellem Auftauchen aus großer Tiefe, siehe Dekompressionskrankheit
  • selten lösen sich Bestandteile von Tumoren, die in große Gefäße eingewachsen sind (Tumorembolie)
  • auch durch Fruchtwasserbestandteile bei Geburtskomplikationen (Fruchtwasserembolie)


Ein Embolus, der auf einer Gefäßaufzweigung hängt, wird als reitender Embolus bezeichnet. Einen bakteriell infizierten Embolus nennt man auch septischen Embolus.

Therapie

Embolie, die aus Thromben entstanden sind, können unter Umständen mit Medikamenten aufgelöst werden (Thrombolyse). Manchmal ist eine Operation zur Entfernung des Embolus notwendig (Embolektomie).

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Embolus aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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