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Dedifferenzierung



Dedifferenzierung beschreibt einen biologischen Prozess, bei dem Zellen ihre Zelltyp-spezifischen Eigenschaften verlieren. Sie führt damit zu einer (partiellen) Umkehr der während der Embryogenese erfolgenden Zell-Differenzierung.

Dieser Prozess spielt v.a. bei der Bildung von Tumoren eine große Rolle. Differenzierte Zellen haben eine, wenn überhaupt, geringe Zellteilungsrate, dedifferenzierte (Tumor)zellen jedoch eine höhere, und führen somit zu einem oft schnellen Wachstum von Tumorgewebe.
Bei der Kultivierung von menschlichen oder tierischen Zellen kommt es mit der Zeit meist ebenso zu einer Dedifferenzierung, die im allgemeinen schlicht mit einem Funktionsverlust der Zellen einhergeht (etwa, wenn Zellen in Kultur immer weniger einer bestimmten Substanz wie z.B. einem Hormon bilden). Dies stellt speziell ein Problem für das Tissue Engineering dar. Im Fall einer Transdifferenzierung, etwa von Stammzellen wäre eine Dedifferenzierung hingegen wünschenswert.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Dedifferenzierung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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