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Crotonaldehyd



Strukturformel
Allgemeines
Name Crotonaldehyd
Andere Namen
  • trans-2-Butenal
  • 3-Methylacrolein
Summenformel C4H6O
CAS-Nummer 4170-30-3
Kurzbeschreibung farblose Flüssigkeit
Eigenschaften
Molare Masse 70,09 g·mol−1
Aggregatzustand flüssig
Dichte 0,85 g·cm−3
Schmelzpunkt –74 °C
Siedepunkt 104,0 °C
Dampfdruck

40 mbar (20 °C)

Löslichkeit

in Wasser wenig, in organischen LM gut

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung aus RL 67/548/EWG, Anh. I
Leichtentzündlich
F
Leichtent-
zündlich
Umweltgefährlich
N
Umwelt-
gefährlich
R- und S-Sätze R: 11-26-24/25-37/38-41-48/22-50-68
S: (1/2-)26-28-36/37/39-45-61
MAK

1 mg·m−3 (n. TRGS 900/905)

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Crotonaldehyd (gesprochen: Croton-aldehyd) ist der häufig verwendete Trivialname einer organischen Verbindung, die nach den Nomenklatur-Regeln der IUPAC mit trans-2-Butenal zu bezeichnen ist.

Eigenschaften

Crotonaldehyd ist eine leicht brennbare Flüssigkeit mit stechendem Geruch. Die Verbindung ist in Wasser nur wenig, in gängigen organischen Lösungsmitteln dagegen gut löslich. Sie neigt in Gegenwart von Sauerstoff zur Bildung von Peroxiden und zur Autoxidation.

Herstellung

Die technische Synthese von Crotonaldehyd erfolgt aus Acetaldehyd. Dieser wird bei milden Temperaturen mit verdünnter Natronlauge umgesetzt, wobei Acetaldol entsteht. In einem zweiten Schritt reagiert dieses mit Essigsäure unter Wasserabspaltung zu Crotonaldehyd.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Crotonaldehyd aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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