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Cefazolin



Steckbrief
Name (INN) Cefazolin
Wirkungsgruppe

β-Lactam-Antibiotikum

Handelsnamen

Ancef®, Cefacidal®, Cefamezin®, Cefrina®, Elzogram®, Faxilen®, Gramaxin®, Kefazol®, Kefol®, Kefzol®, Kefzolan®, Kezolin®, Novaporin®, Zolicef®

Klassifikation
ATC-Code J01DB04
CAS-Nummer 25953-19-9
Verschreibungspflichtig: JA

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Fachinformation (Cefazolin)
Chemische Eigenschaften

IUPAC-Name: 3-[(5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)sulfanylmethyl]-

8-oxo-7-([2-(tetrazol-1-yl)acetyl]amino)-
5-thia-1-azabicyclo[4.2.0] oct-2-en-2-carboxylat

Summenformel C14H14N8O4S3
Molare Masse 454,51 g/mol

Cefazolin, gelegentlich auch Cefazoline oder Cephazolin geschrieben, ist der internationale Freiname für ein Antibiotikum aus der Klasse der Cephalosporine.

Cefazolin ist ein halbsynthetisches Cephelasporin der ersten Generation.

Inhaltsverzeichnis

Indikation

Cefazolin wird hauptsächlich bei bakteriellen Infektionen der Haut angewendet. Auch bei mittelschweren bakteriellen Infektionen der Lunge (Lungenentzündung und Bronchitis), Knochen, Gelenke, Magen, Blut, Herzklappen und der Harnwege (Nierenbecken, Harnblase, Harnleiter, Vorsteherdrüse) kann es eingesetzt werden. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die prophylaktische Gabe zur Vorbeugung von Infektionen bei Operationen, beispielsweise bei offener Herzchirurgie oder chirurgischen Eingriffen an Knochen und Gelenken.

Wirkungsprinzip

Cefazolin hemmt den Aufbau der Zellwand von Bakterien. Dadurch wird der Erreger abgetötet. Allerdings ist Cefazolin nur gegen bestimmte Erreger wirksam. Beispielsweise gegen Staphylokokken, Escherichia coli und Streptococcus pneumoniae. Eine Reihe anderer Erreger, wie zum Beispiel Proteus vulgaris, Enterobacter cloacae, und andere Streptokokkenstämme, sind gegen Cefazolin weitgehend resistent.[1]

Die dominante Eliminationshalbwertszeit bei normaler Nierenfunktion liegt bei zwei Stunden.[2]

Applizierung

Cefazolin-Natrium wird intravenös oder intramuskulär injiziert.

Nebenwirkungen

Es werden Überempfindlichkeitsreaktionen und Beschwerden im Magen-Darm-Bereich (Durchfall, Erbrechen, Übelkeit) als mögliche Nebenwirkungen berichtet.

Einzelnachweise

  1. www.netdoktor.at, Cefazolin, abgerufen am 22. November 2007
  2. uni-heidelberg.de, Cefazolin, abgerufen am 22. November 2007
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Cefazolin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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