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Bakteriostatikum



Als Bakteriostatikum wird eine Substanz bezeichnet, die das Wachstum von Bakterien hemmt. Werden Bakterien von einem Stoff getötet, spricht man von einem Bakterizid.

Bekannteste Bakteriostatika sind manche Antibiotika. Sie wirken oft als Translationshemmer, indem sie beispielsweise an die Ribosomen binden und damit die Proteinsynthese der Bakterien hemmen.

Bakteriostatisch wirken über eine Proteinsynthesehemmung der Bakterien-Ribosome u. a. das Tetracyclin, Doxycyclin sowie die Makrolide Erythromycin, Roxithromycin, Clarithromycin und Azithromycin.

Andere Bakteriostatika hemmen die DNA-Synthese und damit die Replikation, weshalb sich die Bakterienzellen nicht weiter teilen können.

Eine dritte Gruppe Bakteriostatika hemmt Faktoren der Stoffwechselwege, so dass ebenfalls ein weiteres Wachstum und Teilung der Zellen verhindert wird.

Siehe auch

 
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