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Zönästhesie



Unter Zönästhesie, auch Gürtelgefühl genannt, werden abnorme den eigenen Körper betreffende Wahrnehmungen (Propriozeption) verstanden. Hierzu gehören z. B. Kribbeln, Empfindungen des Schrumpfens des eigenen Körpers, kreisende Bewegungswahrnehmungen im Unterleib. Zönästhesien treten bei psychischen Störungen wie etwa Schizophrenie oder Hypochondrie auf.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Von den Zönästhesien sind die Leibhalluzinationen (oder zönästhetischen Halluzinationen) abzugrenzen: Letztere werden als von außen gemacht wahrgenommen. Die Ursache für das abnorme Körpergefühl wird also außerhalb des eigenen Körpers lokalisiert (z.B. "man wird von elektrischen Strömen durchflossen" oder "im Körperinneren durch Hypnose verändert"). Dies ist bei der Zönästhesie nicht der Fall.

Siehe auch

Literatur

  • Brunnhuber, S., Frauenknecht, S. & Lieb, K. (2005). Intensivkurs Psychiatrie und Psychotherapie. Urban & Fischer: München. ISBN 3-437-42131-X
 
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