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Wildtyp



Als Wildtyp, bei Pflanzen auch manchmal als Wildform, wird in der Genetik ein Lebewesen bezeichnet, dessen Genom in einem Zustand vorliegt, wie er natürlicherweise durch die Evolution entstanden ist. Der Begriff wird sowohl für den gesamten Organismus als auch für einzelne Gene verwendet. Bei letzteren wird von dem oder den Wildtyp-Allel(en) gesprochen; davon abweichende, Mutationen enthaltende Allele werden als mutante Allele und die Organismen als Mutanten bezeichnet.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Nicht-Wildtypen entstehen einerseits durch Mutagenese, andererseits durch Inzucht. Nachteilige Mutationen können auch spontan entstehen, würden unter normalen Bedingungen aber nicht bestehen bleiben. Unter Laborbedingungen sind solche Mutationen jedoch haltbar.

Probleme, einen Wildtyp zu definieren, existieren oft bei nicht frei in der Natur vorkommenden Arten wie z.B. Mais. Hier wird als Wildtyp in einem Experiment meistens eine bestimmte Sorte angegeben.

Je nachdem, was gerade erforscht wird, gibt es Abwandlungen dieses Begriffs. So bezeichnet man bei der Erforschung der Genetik von verschiedenen Farbtypen von Tieren und Pflanzen den Wildtyp als wildfarben.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Wildtyp aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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