Meine Merkliste
my.bionity.com  
Login  

Vasodilatation



Vasodilatation (von vas (lateinisch) - Gefäß und dilatatio (lat.) - Erweiterung, Ausdehnung) bezeichnet die Erweiterung der Blutgefäße.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Vasodilatation kann sowohl aktiv, zum Beispiel bei Erschlaffung der Gefäßmuskulatur, als auch passiv, zum Beispiel durch erhöhtes Blutvolumen herbeigeführt werden. Das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln bei der aktiven Vasodilatation wird als Vasomotorik bezeichnet.

Das Gegenteil von Vasodilatation ist die Vasokonstriktion (von constrictio: (lat.) - zusammenziehen).

Vasodilatation eröffnet zudem die Angiogenese und erfolgt hauptsächlich als Antwort auf Änderungen in der NO (Stickoxid) Konzentration.

Vasodilatation der zerebralen Gefäße wird als Hauptursache des Migränekopfschmerzes gesehen. Die meisten Entspannungsverfahren (wie autogenes Training u.Ä.) versuchen eine Vd. aktiv hervorzurufen, sie ist hauptsächlich verantwortlich für den Entspannungseffekt.

Siehe auch

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Vasodilatation aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.