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Schweiß




Als Schweiß wird das Sekret der Schweißdrüsen bezeichnet, das Menschen beim Schwitzen absondern. Seine biologische Funktion besteht in der durch Verdunstungskälte erzeugten Kühlung des Organismus. Durch Verdunstung auf der Hautoberfläche werden dem schwitzenden Individuum 2,42 kJ/g Schweiß an Energie entzogen.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Zusammensetzung

Die Zusammensetzung des Sekretes ist von persönlicher Konstitution, der Umgebungstemperatur, dem Akklimationszustand und der Arbeitsleistung sowie bedingt der Ernährung abhängig. Im Allgemeinen sind im menschlichen Schweiß folgende Stoffe enthalten:

Die restlichen anorganischen Stoffe sind in einer nicht nennenswerten Menge enthalten. Frischer Schweiß ist völlig geruchlos. Erst der Abbau von langkettigen Fettsäuren zu kürzeren Ketten wie Ameisensäure oder Buttersäure sorgt für den typischen Schweißgeruch. Dafür sind verschiedene Bakterien, die natürlich auf der Haut vorkommen, verantwortlich. Eine Ausnahme bildet die Pubertät, durch verschiedene hormonell bedingte Vorgänge im Körper kann auch frischer Schweiß schon riechen.

Im Tierreich

Schweine, Kaninchen und alle Geflügelarten besitzen keine funktionsfähigen Schweißdrüsen. Bei Hunden und Katzen beschränkt sich die Verteilung der Drüsen auf wenige Körperbereiche (z. B. Ballenbereich) so dass diese Tierarten andere Möglichkeiten zur Kühlung des Organismus entwickelt haben (z. B. Hecheln).

Siehe auch

Hyperhidrose-Hilfe / Selbsthilfe für Menschen die viel Schwitzen

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Schweiß aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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