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Schmierblutung



Schmierblutung nennt man bei der geschlechtsreifen Frau einen bräunlichen Ausfluss aus der Vagina, der außerhalb der Menstruation als Zwischenblutung auftreten kann aber nicht muss, auch die eigentliche Menstruation kann krankheitsbedingt als Schmierblutung auftreten. Er kann durch eine Störung des hormonellen Gleichgewichts oder durch Entzündungen entstehen, muss jedoch nicht krankheitsbedingt sein. Schmierblutungen treten vorrangig auf bei Zyklus- oder auch bei Hormonstörungen während der Schwangerschaft. Im letzteren Fall vermitteln sie den Anschein zu menstruieren, obwohl eine Schwangerschaft besteht.

Weitere Formen:

  • Ovulationsblutung ist eine leichte und kurze Blutung. Sie findet zur Zeit des Eisprungs statt. In einem normalen Zyklusablauf fällt das Hormon Östrogen kurz nach dem Eisprung deutlich ab. Dieser Abfall der Hormonwerte kann eine Blutung auslösen.
  • Schmierblutungen bei Einnahme der Antibabypille kommen häufiger dann vor, wenn die Pille einen niedrigen Östrogenanteil hat.
  • Blutungen durch ein verletztes Gefäß in der Vagina, zum Beispiel während oder nach dem Geschlechtsverkehr. Sie ist meist eine hellrote Blutung.
  • Einnistungsblutung (Implantationsblutung) begründet sich durch die Einnistung eines Embryos in der Gebärmutterschleimhaut. Dort eröffnen sich mütterliche Blutgefäße, jedoch geschieht dies normalerweise unbemerkt.

Weblink

  • Info-Portal zum Thema Schmierblutung
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Schmierblutung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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