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Rudolf Abel




Rudolf Abel (* 21. Dezember 1868 in Frankfurt (Oder); † 1942) war ein deutscher Bakteriologe. Mit ihm wird der Begriff Abel-Löwenberg-Bakterium, einem gram-negativen, unbeweglichen und verkapselten Bakterium der Gattung Klebsiella, verbunden.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Der Doktortitel der Medizin wurde ihm 1890 in Greifswald verliehen. Danach wurde er Assistent von Friedrich August Johannes Loeffler und habilitierte 1893 als Privatdozent für Hygiene. Nachdem er anschließend als leitender medizinischer Direktor von Hamburg, in der Hauptdirektion der Berliner Polizei und im Preußischen Kulturministerium arbeitete, wurde er 1915 in Jena Professor für Hygiene.

Literatur

  • Bakteriologische Studien über Ozaenae simplex. Centralblatt für Bacteriologie und Parasitenkunde. I, 1893, Orig. 13: 161-173.
  • Taschenbuch für die bakteriologischen Praktikanten. Würzburg 1894; 23. Ausg., 1920; übers. ins engl.
  • Die Aetiologie der Ozaenae. Zeitschrift für Hygiene und Infektionskrankheiten, 1896, 21: 89-155.
  • Über einfache Hilfsmittel zur Ausführung bakteriologischer Untersuchungen. Würzburg, 1899; 2. Ausg. mit M. Ficker, 1908.
  • Die Vorschriften zur Sicherung gesundheitsgemäßer Trink- und Nutzwasserversorgung. Berlin 1911.
  • Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Lehre von der Infektion, Immunität und Prophylaxe. in: Wilhelm Kolle und August Paul von Wassermann: Handbuch der pathogenen Mikroorganismen. 2. erw. Ausg., 1912-1913, Ausg. 1: 1-29. und in der 3.Ausg., 1929.
  • Die gesundheitlich wichtigen Verhältnisse und Einrichtungen der deutschen Seebadeorte (mit Ausnahme von mecklenburgischen Seebäder). veröffentl. von Rudolf Abel. Berlin, 1913. XVI + 282 Seiten. Anhang zum Jahrgang 1913 der Vierteljahrsschrift für gerichtliche Medizin und öffentliches Sanitätswesen, Berlin.
  • Handbuch der praktischen Hygiene. Jena 1913.
 
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