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Rhizom




  Ein Rhizom (griech.: rhizoma das Eingewurzelte) ist in der Botanik ein meist unterirdisch oder dicht über dem Boden wachsendes Sprossachsensystem.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Abgrenzung

In der Pharmazie als Teil einer Heilpflanze wie auch allgemeinem gärtnerischen Sprachgebrauch wird das Rhizom etwas irreführend „Wurzelstock“ (Rhizoma) genannt. Es ist aber nicht mit einem Wurzelsystem zu verwechseln:
Das Rhizom ist ein Organ mit kurzen, verdickten Internodien. Eine Wurzel besitzt hingegen weder Nodien (Sprossknoten) noch Internodien (Verdickungen). Von dem Rhizom gehen nach unten die eigentlichen Wurzeln, nach oben die Triebe der Blätter aus.

Oft ist ein Rhizom von schuppigen Niederblättern umgeben, in dem Reservestoffe gespeichert sind.

Beispiele

Beispiele für typische Rhizome sind Buschwindröschen und Maiglöckchen. Weitere Beispiele sind Färberkrapp, Rebstock, Rosenstock, Iris, Blumenrohr (Canna) oder Spargel, die essbaren Rhizome Ingwer, Gelbwurzel (Kurkuma), Lotus, Galgant, Maniok, die Arzneien Nieswurz und Veilchenwurzel, sowie die invasiven Neophyten Chinaschilf und Staudenknöterich.

Siehe auch

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Rhizom aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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