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Polyspermie



Polyspermie (von griech.: πολύς = polys = viel und Spermium) bezeichnet das Eindringen mehrerer Spermien in eine Eizelle während der Zeugung. Da dieser Vorgang zu einer abnormalen Entwicklung der befruchteten Eizelle führt, gibt es verschiedene Mechanismen, die Polyspermie verhindern (sogenannter Polyspermieblock). Meist werden bei Eindringen des ersten Spermiums und Platzen der Spermienkappe (Akrosom) bei der Eizelle Reaktionen ausgelöst, die das Eindringen eines weiteren Spermiums nicht mehr erlauben. Solche Reaktionen sind zum Beispiel die Änderung der elektrischen Ladung der weiblichen Eizelle von negativ nach positiv oder die Ausbildung einer Calciumhülle um die Eizelle nach dem ersten Kontakt mit einem Spermium.

 
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