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Pfeilgifte



Als Pfeilgift werden Gifte bezeichnet, die von verschiedenen Naturvölkern zur Jagd auf ihre Pfeilspitzen aufgetragen werden. Alle diese Gifte sind Lähmungsgifte, die in der Regel ohne gesundheitliche Auswirkungen mit der zubereiteten Nahrung aufgenommen werden können.

Pflanzlich gewonnene Pfeilgifte sind beispielsweise die Curare-Arten aus Rinden und Blättern verschiedener südamerikanischer Lianen, das Antiarin aus dem Upasbaum sowie das Aconitin aus dem Eisenhut. Tierisch gewonnen Pfeilgifte stammen aus den Hautabsonderungen der Pfeilgiftfrösche (Batrachotoxin), von Schlangen oder verschiedenen Pfeilgiftkäfern.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Inhaltsverzeichnis

Literatur

Ältere Literatur

  • Bernhard Witkop: Neuere Arbeiten über Pfeilgifte. Die Chemie (Angewandte Chemie, neue Folge) 55(11/12), S. 85 – 90 (1942), ISSN 1521-3757


Aktuelle Literatur

  • Louis Lewin: Die Pfeilgifte. Gerstenberg Hildesh., 1984 (Reprint der Ausgabe von 1923). ISBN 3806720215
  • Hans Dieter Neuwinger: Afrikanische Arzneipflanzen und Jagdgifte. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbh Stuttgart, 1994. ISBN 3-8047-1314-9

Siehe auch

Strophantin

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